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Das interne Vorstellungsgespräch

So rockst du das Bewerbungsgespräch in deinem Unternehmen
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Gerade als Berufseinsteiger kommt es schon mal vor, dass man sich auf einen Stelle bewirbt, in einem Unternehmen, in dem man schon ein Praktikum gemacht hat oder vielleicht sogar als Trainee gearbeitet hat. Vielleicht willst du aber auch nur deinen Job intern wechseln, weil du schon lange ein Auge auf eine Position im Marketing geworfen hast. Und jetzt stehst du vor der eigenartigen Situation, dass du ein Bewerbungsgespräch in deinem eigenen Unternehmen hast.
Zu Anfang mag es vielleicht so scheinen als wäre diese Art von Interview weniger stressig als ein Vorstellungsgespräch in einem Unternehmen, das du nicht kennst und das dich auch nicht kennt.
Die Umgebung mag bekannt sein und vielleicht kennst du sogar deinen Gesprächspartner, aber dennoch solltest du daran denken, dass es auch noch andere Bewerber gibt.
Ein interner Kandidat zu sein, kann ein großer Vorteil sein, wenn du es richtig angehst. Hier sind ein paar Tipps, wie du dich für ein internes Bewerbungsgespräch am besten vorbereiten kannst, um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein.

Informiere deinen Vorgesetzten

Bevor du dich überhaupt auf die neue Position bewirbst, solltest du deinen aktuellen Vorgesetzen darüber in Kenntnis setzen, dass du vorhast, dich auf eine andere Stelle zu bewerben.
Warum solltest du das tun? Nun ja, früher oder später kommt es sowieso heraus und es ist eindeutig besser, wenn dein Vorgesetzter diese News von dir hört als von einer dritten Person. Außerdem planst du ganz offensichtlich eine Zukunft in ebendiesem Unternehmen. Du willst also keinen Staub aufwirbeln oder gar für schlechte Stimmung sorgen, weil sich jemand außenvor gelassen gefühlt hat.
Wenn deine Motivation für einen Tapetenwechsel deine schlechte Beziehung zu deinem Vorgesetzten ist, dann musst du diplomatisch vorgehen. Klar, du musst deinen Vorgesetzten trotzdem informieren, aber du musst nicht mit offenen Karten spielen und verraten, dass du wegen ihm oder ihr gern den Job wechseln würdest.
Wenn du dir nicht sicher bist, wie du am besten vorgehen solltest, dann kontaktiere die Personalabteilung und erkundige dich. In vielen größeren Unternehmen gibt es ein Protokoll für interne Wechsel. Die Personalabteilung kann dir das übliche Vorgehen erläutern und zur Seite stehen bei den kommenden Herausforderungen.

Mach deine Hausaufgaben

Der Vorteil eines internen Interviews ist natürlich, dass dir wichtige Informationen viel einfacher zugänglich sind. Wenn du genau weißt, wer dein Gesprächspartner ist, kannst du andere Kollegen fragen, wie sie ihr Vorstellungsgespräch mit dieser Person empfunden haben. Wenn du einen guten Kontakt in die entsprechende Abteilung hast, dann frage diese Person, wie du am besten einen guten Eindruck hinterlassen kannst. So kannst du einen riesigen Vorteil aus der Situation ziehen und externen Kandidaten einen Schritt voraus sein.

Bereite dich vor

Klar – du arbeitest tagtäglich in diesem Gebäude. Wenn du aber zum Bewerbungsgespräch gehst, dann lege dieselbe Vorbereitung an den Tag wie bei einem regulären Vorstellungsgespräch. Das bedeutet: Sei 100%ig auf schwierige Fragen vorbereitet und zeige, warum du die richtige Person bist für diesen Job.
Gehe nicht davon aus, dass jeder in der ganzen Firma von deinen Fähigkeiten, Errungenschaften und abgeschlossenen Projekten weiß. Auch dann nicht, wenn du schon eine Weile im Unternehmen bist. Bring also deinen Lebenslauf, Arbeitsproben und Referenzen mit, um deinen Wert für das Unternehmen zu demonstrieren.
Du solltest auch darauf vorbereitet sein, deine Erfahrungen außerhalb dieses Unternehmens zu beschreiben. Natürlich kennt man dich hier, aber man kann sich auch nicht jedes Detail der Lebensläufe der Mitarbeiter erinnern.

Ziehe dich entsprechend an

Man muss kaum noch darauf hinweisen, dass man sich zu einem Bewerbungsgespräch passend kleiden sollte. Das gilt insbesondere dann, wenn du zu einem internen Interview auftauchst. Das letzte, was du ausdrücken willst, ist, dass es sich um einen ganz normalen Tag im Büro handelt. Denn durch deine alltägliche Bürokleidung suggerierst du, dass dir das Gespräch gar nicht besonders wichtig ist. Am Tag des Interviews solltest du nicht auf ein Businessoutfit verzichten.

Vergiss das Nachfassen nicht

Du kennst deinen Gesprächspartner vielleicht aus der Kantine und ihr grüßt euch beiläufig auf dem Gang, aber auch dieser Person solltest du eine Nachfassemail schicken. Nutze diese Gelegenheit, um dein Interesse an der Position noch einmal deutlich zu machen und der Person für die Einladung zum Gespräch zu danken.

Das wichtigste bei der Vorbereitung auf ein internes Bewerbungsgespräch ist, dass du dieselbe Professionalität an den Tag legst wie bei jedem anderen Vorstellungsgespräch aus. Ruhe dich nicht auf deinem Vorsprung aus sondern nutze ihn zu deinem Vorteil.

Tags: Bewerbung + Vorstellungsgespräch + Karriere

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