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Direkteinstieg

Der Direkteinstieg ist die häufigste Form der meisten Absolventen einen Arbeitsplatz zu finden. Umgangssprachlich wird hier vom „Training on the Job“ gesprochen, da du schon ausschließlich in einem Fachgebiet tätig bist bzw. sein wirst. Von Beginn an lernst du die Strukturen der Firma kennen und wirst nach einer kurzen Einarbeitungsphase sofort in den Arbeitsprozess der Abteilung integriert und übernimmst Verantwortung in Projekten oder anderen Arbeitsaufgaben. Im Gegensatz zum Traineeship lernst du meist nur die Abteilung kennen, in der du arbeitest. Häufig bekommst du beim Direkteinstieg einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Dein Gehalt liegt im Schnitt etwas über dem eines Trainees, jedoch sind Weiterbildungsmaßnahmen eher seltener bis gar keine vorhanden.

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Freie Mitarbeit

Freie Mitarbeiter werden auch als Freelancer bezeichnet. Der Begriff Freelancer stammt aus dem Roman Ivanhoe von Sir Walter Scott. In dem Roman bezeichnete Scott Freelancer als mittelalterliche Söldner.

Freie Mitarbeiter sind Selbständige und Arbeitnehmer, die für Unternehmen Aufträge über einen oder mehrere Werktage ausführen, ohne in das Unternehmen eingegliedert zu sein. Freie Mitarbeiter zählen damit nicht zu den normalen Arbeitnehmern des Unternehmens. So können auch Angestellte gleichzeitig freie Mitarbeiter einer anderen Firma sein. Zumeist sind die Verträge zwischen Freelancer und Unternehmen befristet. Ein Unternehmen zahlt einem Freelancer ein vertraglich vereinbartes Entgelt, in dem das Unternehmen keine Lohnnebenkosten abführen muss. Als freier Mitarbeiter bist du nicht an die örtlichen Arbeitszeiten gebunden und kannst dir deine wöchentliche Arbeitszeit individuell einteilen.

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Praktikum

Im Allgemeinen ist ein Praktikum ein Arbeitsverhältnis, in dem auf eine festgelegte Dauer entweder neue Kenntnisse erworben oder bereits erworbenes Wissen vertieft wird. Je nach Länderzugehörigkeit werden Praktikanten zuweilen nicht als Arbeitnehmer angesehen – so in Deutschland. Der Begriffsursprung stammt aus dem 16. Jahrhundert. Zu der Zeit wurden Personen, die unsaubere Praktiken betrieben haben, so bezeichnet. Seit dem 17. Jahrhundert entspricht der Begriff der heute gebräuchlichen Definition.

Wer im Praktikum auf sich aufmerksam macht, hat später bei der Jobsuche leichteres Spiel:

Eigeninitiative zeigen. Wer selbständig arbeitet und sich auch für niedere Arbeiten nicht zu schade ist, punktet doppelt. Zum einen zeigt es deinen Teamgeist und zum anderen beweist es, dass du belastbar bist.

Das Praktikum mitgestalten. Biete den Kollegen in bestimmten Projekten deine Hilfe an und unterstütze sie in den Bereichen, die dir am meisten Spaß bringen.

Bei Unklarheiten nachfragen. Rückfragen und allgemein Fragen zu deinen Tätigkeiten zeugen von Interesse und Engagement. Merke: Dumme Frage gibt es nicht, nur zu späte.

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Promotion

Doktoranden sind diejenigen Studenten, die sich auf dem Weg zu ihrer Promotion befinden und den höchsten akademischen Grad anstreben – den Doktortitel. Dies geschieht nach dem Diplom-, Master- oder Magisterstudium bzw. nach dem Staatsexamen.

In den naturwissenschaftlichen Studiengängen verläuft eine Promotion in den meisten Fällen in Kooperation mit einer Firma. Für diese arbeitet der Doktorand in Wechsel mit seiner Lehrtätigkeit an der Universität. In geisteswissenschaftlichen Studiengängen ist dies weniger die Regel. Hier hat der Doktorand meist nur seine Lehrtätigkeit und die Verantwortung, innerhalb der vorgegebenen Zeit seine Dissertation zu schreiben. Aber auch hier gibt es Firmen, die eine Kooperation durchaus anbieten. Hier auf CareerGuide24.com kannst du sehen, welche Firmen generell interessiert an Doktoranden sind bzw. deine Promotion begleiten.

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Studienabschlussarbeit

Viele Unternehmen bieten eine Kooperation für Abschlussarbeiten an. Dabei bearbeitest du eine Fragestellung, die du zusammen mit Mitarbeitern des Unternehmens entwickelst. In der Regel handelt es sich dabei um Themen, die im Zusammenhang mit konkreten Forschungsprojekten der jeweiligen Firma stehen.

Durch diese Kooperation erhältst du durch das Unternehmen nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch wertvolle Einblicke in die Praxis und einen guten Draht zu deinem potentiellen späteren Arbeitgeber.

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Traineeprogramm

Bei einem Einstieg als Trainee arbeitest du für eine begrenzte Zeit in verschiedenen Abteilungen eines Unternehmens. Auf diese Weise lernst du alle Facetten deines Arbeitgebers gründlich kennen, bevor du bei diesem eine feste Position einnimmst. Gleichzeitig lernst du auch all deine Kollegen kennen und bist nicht nur auf eine Abteilung oder ähnlichem beschränkt. In der Regel wird deine praktische Arbeit zudem durch theoretische, fachbezogene und persönliche Weiterbildung in Form von Workshops oder Seminaren ergänzt. Das Gehalt eines Trainees fällt geringer als das nach einem Direkteinstieg aus. Die Zeit für das Traineeprogramm beläuft sich meist zwischen 12 und 24 Monaten und mündet vielerorts in einer regulären Festanstellung einer bestimmten Abteilung.

Ein Traineeship eröffnet dir auf diese Weise eine Vielzahl von Möglichkeiten für deinen zukünftigen Karriereweg, da du Einblicke in alle Bereiche der Firma gewinnst und später deinen Schwerpunkt setzen kannst.

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Volontariat

Ein Volontariat ist im Berufszweig des Journalisten der klassische Einstieg. Auch im Bereich Public Relations bzw. allgemein bei Berufen, die sich primär mit dem Thema Medien beschäftigen, stellen die Arbeitgeber zum Einstieg gerne Volontäre ein. Vorausgesetzt wird meist ein Hochschulstudium oder eine ähnliche Qualifikation. Anders als bei einem Traineeprogramm durchläufst du nicht alle Abteilungen, sondern übernimmst von Anfang an Verantwortung für ein Aufgabengebiet. Gleichzeitig hast du Fortbildungen, bei denen du die Möglichkeit bekommst, Themenbereiche zu erlernen, für die du aufgrund von Zeitmangel im späteren Berufsalltag keine Zeit mehr finden wirst. Analog zum Traineeprogramm ist die Laufzeit von 12 bis 24 Monaten. Das Gehalt beläuft sich meist auf zwischen 1000 und 2000 Euro.

Bei einem Volontariat steht der Lernfaktor im Vordergrund. Du bekommst die Möglichkeit, dich vielfältig weiterzubilden, übernimmst aber gleichzeitig auch Verantwortung.

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Werkstudent

Ein Werkstudent ist, wer an einer Hochschule immatrikuliert ist und gleichzeitig eine Erwerbsarbeit ausübt, um Praxiserfahrung zu sammeln und sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Eine Werkstudententätigkeit geht über eine geringfügige Beschäftigung hinaus und unterliegt der Rentenversicherungspflicht, jedoch nicht der Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherungspflicht.

Da für einen Studierenden das Studium im Vordergrund stehen soll, darf die wöchentliche Arbeitszeit eine Gesamtzahl von 20 Stunden nicht überschreiten – außer in den Semesterferien, in denen Vollzeit gearbeitet werden darf.

Eine Werkstudententätigkeit ist vor allem dann von Vorteil, wenn du die für dich in Zukunft in Frage kommenden Branchen besser kennenlernen und in diesen direkte Praxiserfahrung sammeln möchtest. Sie wirkt sich bei Bewerbungen im Lebenslauf äußerst positiv aus.

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Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Wissenschaftliche Mitarbeiter sind Angestellte (selten auch Beamte) an staatlichen sowie privaten Hochschulen und Forschungseinrichtungen und gehen dort wissenschaftlichen Tätigkeiten nach. Sie bearbeiten Forschungsprojekte und führen, gerade im Hochschulbereich, auch Lehrveranstaltungen durch, die zum Teil verpflichtend sind. In naturwissenschaftlichen Studiengängen wird die Aufsicht von so genannten Praktika, das praktische Arbeiten an einem bestimmten Forschungsgegenstand oder -bereich, von Wissenschaftlichen Mitarbeitern übernommen.

Häufig haben Promovierende im Rahmen ihrer Promotion eine Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter inne. Unterstellt sind wissenschaftliche Mitarbeiter in der Regel anderen Wissenschaftlern mit höherer Qualifikation, etwa Professoren, aber auch promovierten Projektleitern.