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Wie bekommst du das richtige Feedback in deinem neuen Job?

Ein kleiner Guide
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Ein neuer Job bringt viel Aufregung mit sich: Eine neue Umgebung, neue Kolleginnen und Kollegen, die es kennenzulernen gilt, ein neuer Anfahrtsweg und neue Aufgaben, in die du dich reinfinden musst. In den ersten Tagen wirst du dir noch alles genau anschauen, um herauszufinden, wie der Hase läuft, bis du dich in den Job eingefunden hast. Es ist eine Phase des gegenseitigen Beschnupperns, in der sowohl du als auch dein Arbeitgeber abklopft, ob das Vorstellungsgespräch hält, was es verspricht. In vielen Unternehmen gibt es eine Probezeit, die in der Regel sechs Monate dauert, in der ihr beide die Möglichkeit habt, innerhalb einer Kündigungsfrist von zwei Wochen zu kündigen, wenn ihr euch das Ganze irgendwie anders vorgestellt habt. Missverständnisse geschehen, kein Grund, sich deswegen auf Jahre zu binden.

Da du dich ja aber nicht in den blauen Dunst hinein beworben hast, sondern eine intensive Vorbereitung in deiner Bewerbung steckt, ist die Wahrscheinlichkeit einer Enttäuschung meist gering. Zeit also, auch deinem neuen Chef zu zeigen, dass er sich ebenfalls nicht geirrt hat. Die ersten drei Monate haben einen großen Einfluss darauf, ob du in deinem neuen Job Erfolg haben wirst oder nicht. Hier solltest du deinen Chef von dir endgültig überzeugen.

Das bedeutet nicht, dass du bis zum Erbrechen Überstunden machen musst, ein guter Chef wird deine geleistete Arbeit auch dann anerkennen, wenn du nicht in blanken Aktionismus verfällst. Viel erfolgversprechender: Deinen Chef nach Feedback fragen, denn damit zeigst du, dass du interessiert bist, engagiert, dass es dir wichtig ist, gute Leistung zu zeigen und auch, dass du das auf längere Zeit tun möchtest. Und wenn du es gut machst, hilft es dir später, interessante Projekte zugeteilt zu bekommen oder schneller voranzukommen.

Damit die ersten drei Monate ein riesiger Erfolg für dich werden, geben wir dir einen kleinen Guide im „Feedback erfragen“ mit:

1. Wann du fragst?

In den ersten Tagen deines neuen Jobs hast du viel zu lernen und in der ersten Woche solltest du noch kein Feedback erwarten. Danach kommt es darauf an: Bist du noch dabei, alle möglichen Abläufe zu verinnerlichen oder hast du bereits richtige Arbeit zu erledigen gehabt, vielleicht schon dein erstes großes Projekt abgeschlossen? Dann wäre jetzt der richtige Augenblick, um deinen Chef nach einem Feedback zu fragen. Der Zeitpunkt, wann du fragen solltest, kommt immer auf das jeweilige Unternehmen und deine Beteiligung drauf an. Je früher du eingebunden wirst, desto früher kannst du auch nachfragen. Als grobe Richtlinie: In der ersten Woche lohnt es sich nicht zu fragen, allerdings solltest du auch nicht länger als drei Wochen warten. Was die Frequenz des Feedbacks angeht: Mindestens einmal im Monat solltest du schon fragen, aber nicht mehr als einmal die Woche.

2. Wie du fragst

Wenn du deinen Chef zwischen Tür und Angel nach einer etwas ausgiebigeren Rückmeldung fragst und er vielleicht gerade auf einen Sprung zu einem Kundentermin ist, eine wichtige Aufgabe zu erledigen hat, dringend mal wo hin muss oder einfach nur in den Feierabend verschwinden möchte, kommt das erfahrungsgemäß nicht so gut an. Deswegen solltest du ihn vorab kontaktieren – persönlich oder per E-Mail – und um ein Feedback bitten. Erklär ihm auch gleich, worum es geht, so kann er sich schon auf das Treffen vorbereiten. Du wirst sehen, er wird es zu schätzen wissen.

3. Was du fragst

Natürlich möchtest du gerne ein umfassendes Feedback haben und deinen Chef direkt wissen zu lassen, was genau dich interessiert, ist immer besser, als es allgemein und vage zu halten. Was gefällt deinem Vorgesetzten an deiner Arbeit schon gut? Ist er zufrieden? Was kannst du noch besser machen? Hast du dich gut in dein Team eingefügt? Wie bewertet er die Qualität deiner Arbeit? Sieht er schon Bereiche, in denen du dich verbessern kannst?

Außerdem ist das der Moment, in dem du ihm durch die Blume mitteilen kannst, was du brauchst, um bestmöglich voranzukommen. Helfen dir eher Einzelgespräche oder bestimmte Zusatztrainings? Ist es hilfreich für dich, wenn dein Chef eine genaue Übersicht über deine Arbeit hat und so deinem Prozess folgen kann?

4. Wen du fragst

Dein Vorgesetzter ist für Feedback eine sichere Anlaufstelle, die du auf jeden Fall nutzen solltest. Ein guter Chef hat auch immer einen guten Überblick und kann dir mit seiner Expertise weiterhelfen. Aber auch deine Kollegen können dir hilfreiche Ratschläge und Rückmeldungen geben. Hier brauchst du nicht so formell zu sein wie gegenüber deinem Chef. Leite das Gespräch oder deine E-Mail damit ein, dass du dich bisher sehr wohl und gut aufgenommen fühlst und frage dann nach einem Feedback.


Wenn du nach Feedback fragst, kann es immer passieren, dass es nicht immer nur positiv ausfällt – das kann berechtigt oder unberechtigt sein. So oder so, sorge dafür, dass du nicht gleich eine defensive Haltung einnimmst und nehme das Feedback erst einmal wertfrei hin. Denn in den allermeisten Fällen wollen dir dein Chef und die Kollegen mit ihrem Feedback bloß helfen und dir nicht gleich zu Beginn an den Karren fahren. Nimm dir die Zeit, in Ruhe über die Kritik zu reflektieren.

Bedank dich bei allen, die dir Feedback gegeben haben und skizziere eventuell die geplanten nächsten Schritte. Vergiss auch nicht, die gemachten Verbesserungsvorschläge in deinen Arbeitsprozess mit aufzunehmen. Du wirst in deinen ersten drei Monaten viel um die Ohren haben und viel, viel Neues aufnehmen müssen. Hier nach Feedback zu fragen, zeugt nicht nur von deinem Engagement, sondern hilft dir dabei, dich schneller in deine Rolle einzufinden.

Tags: Traumjob + Arbeitgeber + Karriere + Karrieretipps + Erfolg

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