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Wie du deine Leidenschaft in deine Karriere umwandelst

4 Tipps, um dabei nicht auf die Nase zu fallen
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Für viele ein Traum: Die eigene Leidenschaft mit der Karriere verbinden. Dein Hobby, das, was du am liebsten und mit vollster Hingabe tust, zu deinem Beruf machen. Ein Arbeitsplatz ist heutzutage für viele mehr als bloßer Broterwerb. Nur: Weil du etwas richtig gerne machst und auch richtig gut kannst, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass du damit einen Job bekommst und davon leben kannst. Denn noch immer musst du deine Miete und andere Rechnungen bezahlen. Und dein Kühlschrank will auch gefüllt werden. Die traurige Wahrheit ist: Der Versuch, deine Passion zu deiner Karriere zu machen, kann dem entgegenstehen.

Wenn du also abends nicht mit knurrendem Magen im Dunkeln auf dem kalten Fußboden deiner Wohnung setzen möchtest, wirst du nicht einfach ins Blaue hineinträumen können. Das bedeutet nicht, dass du deine Träume begraben musst. Aber du musst natürlich etwas investieren, um deinen Traum leben zu können.

Kreative Arbeit ähnelt einem Eisberg, denn die meisten Menschen nehmen nur die Spitze wahr, das fertiggestellte Endprodukt, ein Roman, ein Musikstück oder eine Werbekampagne. Zwar mag den meisten bewusst sein, dass es auch eine Produktionsphase gibt, aber diese wird gemeinhin unterschätzt. Kreative Ideen sprudeln wie aus einem Brunnen und müssen nebenbei nur aufgeschrieben oder umgesetzt werden und alles ist in fünf Minuten erledigt – so einfach ist es leider, leider überhaupt nicht. Der Unterschied zwischen denen, die ihre Leidenschaft nebenbei ausüben, und denen, die ihre Leidenschaft professionell leben wollen, ist, dass die Profis ihre Leidenschaft wie einen Job behandeln – alle paar Monate einmal ein, zwei Seiten schreiben reicht nicht, du musst dieser Leidenschaft regelmäßig nachgehen und viel Energie reinstecken. Am besten jeden Tag.

Wie schaffst du es also, deine Leidenschaft in deine Karriere umzuwandeln, ohne dabei de facto jeden Tag die Zeit und Energie von zwei Vollzeitjobs zu investieren oder jeden Tag bei deinen Eltern essen zu gehen. Wir nennen dir vier Punkte, die erfüllt werden sollten, damit du für deine Leidenschaft auch angemessen bezahlt wirst:

1. Gibt es eine Nachfrage?

Du kannst der Beste in dem sein, das du tust, es bringt dir nichts, wenn es dafür keinen Markt gibt. Im Sommer im Park liegen, in den blauen Himmel gucken, vereinzelten Wolken nachschauen und drauflosphilosophieren – ich behaupte, darin bin ich richtig, richtig gut. Warum ich noch kein Geschäft daraus gemacht habe? Weil es auf der Welt wohl keine fünfzig Menschen gibt, die mich dafür so bezahlen würden, dass ich davon ohne Sorgen leben kann. Und leider habe ich keinen dieser fünfzig Menschen bisher gefunden. Ich muss also weitersuchen und gehe solange meiner zweiten Leidenschaft nach, die fast genauso groß ist wie das Im-Park-philosophieren: dem Schreiben und Bloggen. Für beides gibt es einen Markt und einige Blogger können sogar von ihren eigenen Blogs ganz gut leben.

Deine Leidenschaft muss sich also mit den Bedürfnissen des Marktes decken. Ohne Nachfrage wirst du deine Leidenschaft nicht unter die Leute bringen, sie nicht in deine Karriere verwandeln und also auch kein Geld verdienen können.

2. Erzeuge einen Wert

Wenn du für etwas bezahlt werden möchtest, musst du anderen Menschen einen Mehrwert dafür bieten. Gibst du einem Bäcker Geld, bekommst du dafür Brötchen, ein Tischler fertigt dir einen Stuhl und der Klempner repariert dir dein Waschbecken. In kreativen Bereichen mag dieser Wert etwas abstrakter sein, im Prinzip läuft es aber auf das Gleiche hinaus: Jemand, der Geld für ein Konzert bezahlt, bekommt beispielsweise den Mehrwert von Musik und Erinnerungen an den Moment des Konzertes. Neben dem unterhaltenden Wert, kann es auch einen bildenden geben, so kann eine Pianistin Unterricht für ihr Instrument anbieten. Auch hier gilt: Es muss einen Markt geben. Natürlich kannst du nur Musik für dich machen, aber dann kannst du nicht erwarten, dafür auch bezahlt zu werden. Du brauchst eine Zielgruppe, für die das, was du tust, einen Wert darstellt, den zu vergüten sie gewillt ist.

3. Bezahlt es deine Rechnungen?

Viele Menschen träumen davon, ihren alten Job hinter sich zu lassen und endlich der eigenen Leidenschaft nachzugehen, tun es am Ende jedoch nicht. Doch in einer Kurzschlussreaktion einfach hinzuwerfen und dir selbst die Daumen zu drücken, dass das bestimmt schon klappen wird, ist nicht des Rätsels Lösung. Es ist nie verkehrt, ins kalte Wasser zu springen, aber es ist zumindest sinnvoll, dich vor dem Kopfsprung vom 10-Meter-Brett zu vergewissern, dass überhaupt Wasser im Becken vorhanden ist.

Übersetzt bedeutet das: Verschaffe dir einen Überblick über deine finanzielle Situation? Was brauchst du im Monat zum Leben und wie hoch sind deine Ausgaben? Hast du die finanziellen Voraussetzungen, die holprige Anfangszeit zu überstehen, bis sich deine Leidenschaft von alleine trägt? Oder musst du eine bezahlte Arbeit annehmen, um die erste Zeit zu überbrücken? Nicht nur der finanzielle Gesichtspunkt kann hier interessant sein. Vielleicht fehlen dir noch bestimmte Fähigkeiten, die du im Job erlernen kannst, die dir später weiterhelfen.

Es ist wichtig, dich gänzlich auf deine Idee konzentrieren zu können. Wenn du dir Sorgen machen musst, ob du am Ende des Monats noch das nötige Kleingeld für drei Mahlzeiten am Tag hast, hemmt das deine Kreativität.

4. Verschwende deine Zeit nicht mit der Suche nach Abkürzungen

Der entfernte, superreiche Onkel, die bekannte Firma, die anbietet, dich beim Vertrieb zu unterstützen und deine Idee gleich von null auf hundert bringt – solche Abkürzungen gibt es eigentlich nie. Und auch die Universallösung, mit der du sofort mehrere Schritte überspringen und erfolgreich sein kannst, ist etwas, das du lange suchen kannst. Alle Wege sind anders. Bei manchen geht es schneller, bei anderen langsamer. Also verschwende deine Ausdauer nicht für eine unnötige Suche, sondern steck sie in deine Leidenschaft. Denn je mehr du dich auf dich fokussierst und nicht ständig den demotivierenden Vergleich mit anderen ziehst, desto mehr wirst du lernen und vorankommen.

Sobald der Stein ins Rollen kommt und du erfolgreicher wirst und deine Idee wächst, hast du es jedoch nicht geschafft. Deine Leidenschaft ist zwar nun deine Leidenschaft und du kannst von dem Ertrag leben, der Prozess hört jedoch nie auf. Neue Kunden und neue Aufträge kommen. Der Fokus rückt nun etwas fort von dir und hin zu deinen Geschäftspartnern und Kunden. Der kreative Erfolg ist ein Spiel ohne Ende. Du musst nur bereit sein, es mitzuspielen.

Tags: Traumjob + Arbeitsplatz + Karriere machen + Karriere + Erfolg

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