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Körpersprache in Bewerbungsgesprächen

Darauf solltest du achten
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Wie man im Bewerbungsgespräch nonverbal kommunizieren sollte


Eine Kommunikation beginnt nicht erst, wenn das erste Wort gesprochen worden ist. Sie beginnt bereits, wenn die Gesprächspartner aufeinander treffen. Denn Gestik, Mimik und Körperhaltung erzeugen bereits einen ersten Eindruck und sagen vor allem viel über unsere Gefühle aus. Darüber hinaus sorgt die Körpersprache auch im Gespräch dafür, die Bedeutung der Worte für den Gesprächspartner verständlicher zu machen. Daher solltest du auf die nonverbale Kommunikation im Bewerbungsgespräch achten und diese bewusst einsetzen können, um deine Chancen auf den Job zu vergrößern.

Ein sympathisches, glaubwürdiges Selbstbild erzeugen


Wenn du zu einem Vorstellungsgespräch gehst, solltest du Mimik, Gestik und Körperhaltung von Anfang bis Ende darauf ausrichten, dass du bei deinem Gegenüber ein positives Selbstbild erzeugst.

Gesten und Mimik mit negativer Wirkung

  • Mangelnder Blickkontakt

  • Fehlendes Lächeln

  • Schlaffe Haltung

  • Vor der Brust verschränkte Arme

  • Mit den Händen fuchteln

  • Mit den Haaren spielen

  • Herumzappeln

  • Lümmeln

  • Augenverdrehen

  • Stirnrunzeln

Um einen sympathischen Eindruck zu hinterlassen, solltest du freundlich lächeln und mit aufrechter Körperhaltung in das Besprechungszimmer gehen. Deine Schritte sollten entschlossen sein, aber nicht überhastet wirken. Stürmst du in den Raum und sofort auf deinen Gesprächspartner zu, ist das kein guter Start für euer Gespräch. Warte, bis der Personaler dir die Hand gibt und dich begrüßt. Ein fester Händedruck, der maximal drei Sekunden dauern sollte, ist wichtig, damit du einen guten ersten Eindruck machst. Hat der Personaler dir einen Platz angeboten, darfst du dich setzen. Deine Haltung sollte dabei weiter aufrecht, jedoch nicht zu steif sein. Das heißt, du solltest deine Sitzposition ab und zu wechseln, damit diese natürlich wirkt. Ansonsten könnte bei deinem Gegenüber der Eindruck entstehen, dass du dich nicht wohlfühlst oder du deine Körpersprache absichtlich kontrollierst.
Eine freundliche, entspannte Mimik ist auch während der Dauer des Bewerbungsgesprächs wichtig. Vermeide aber ein Dauergrinsen, weil dies aufgesetzt wirkt und sich daher negativ auf deinen Gesamteindruck auswirken kann.

Mit der Körpersprache das gesprochene Wort unterstützen


Im Vorstellungsgespräch solltest du darauf achten, dass deine Körpersprache und deine gesprochenen Worte das Gleiche aussagen und sich nicht widersprechen, denn dann verlierst du deine Glaubwürdigkeit und Authentizität. Zudem ergibt sich so für den Personalentscheider kein stimmiges Bild.
Wenn du zum Beispiel von deinen Qualifikationen sprichst und dabei auf deinem Stuhl herumrutscht oder du mit deinen Händen spielst, erweckt das den Eindruck, als seiest du nervös. Nervosität wird zwar auch hervorgerufen, wenn du wegen des Bewerbungsgesprächs aufgeregt bist, allerdings ebenfalls, wenn du nicht ganz die Wahrheit sagst. Daher muss der Personaler einschätzen, ob du bei deinen Qualifikationen aufrichtig bist. Wichtig ist somit, dass du versuchst, möglichst entspannt zu sein und Gesten vermeidest, die Nervosität vermitteln.
Darüber hinaus kannst du deine Gestik und Mimik auch bewusst einsetzen, um deine Worte positiv zu bestärken.

Tipps:

  • Versuche die Körperhaltung des Personaler nachzuahmen, weil dies Sympathie, Vertrauen und Gemeinsamkeit symbolisiert. Durch diese Körpersprache, die Experten als „Chamäleon-Effekt“ bezeichnen, kannst du zeigen, dass ihr ein gemeinsames Ziel verfolgt.

  • Nutze ruhige Handzeichen, um deine Worte zu unterstreichen. Diese sollten nicht zu ausladend sein und nur mit einer Hand erfolgen. Zeigen deine Handflächen nach oben, symbolisiert das außerdem Offenheit und Aufrichtigkeit.

  • Bestätigendes Nicken und Lächeln sind wichtige Signale, um deinem Gegenüber zu zeigen, dass du dich für seine Worte interessierst und aufmerksam zuhörst.

  • Blickkontakt gehört ebenfalls zu diesen Signalen. Wenn du selbst sprichst und mehrere Gesprächspartner anwesend sind, solltest du alle anschauen und nicht nur einen. Darüber hinaus zeugt es von Selbstbewusstsein und Souveränität, wenn du den Personaler anschaust. So kannst du auch ohne Worte verdeutlichen, dass du alle Voraussetzungen für den Job mitbringst.
Weitere Informationen und Tipps zur nonverbalen Kommunikation kannst du im kostenlosen eBook „Erfolgreiche Körpersprache“ nachlesen. Dieses kannst du auf babista.de herunterladen.

Tags: Karriere + Karrierebibel + Karrieretipps + Vorstellungsgespräch + Körpersprache + Bewerbung

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