| Anna Faber
8 Aufgaben nach der Annahme einer neuen Stelle

- 1. Mach die Annahme deines Angebots offiziell.
- 2. Atme tief durch und sag es dann deinem Chef.
- 3. Kündige formell - und erledige den nötigen Papierkram.
- 4. Erstelle einen Übergangsplan.
- 5. Vergewissere dich, dass du alles hast, was du von deinem alten Arbeitsplatz brauchst.
- 6. Melde dich bei deinem neuen Arbeitgeber.
- 7. Nimm Kontakt zu deinem neuen Chef auf.
- 8. Genieße die freie Zeit zwischen den Jobs!
Du hast gerade also ein neues Jobangebot angenommen. Herzlichen Glückwunsch! Das erste, was du machen solltest, ist, deine besten Freunde anzurufen und Pläne zum Feiern zu machen (was auch sonst?)!
Aber nachdem du auf deinen Erfolg angestoßen hast, findest du dich vielleicht auf unbekanntem Terrain wieder. Was genau ist das richtige Protokoll, wenn du deinen alten Arbeitsplatz verlässt? Und gibt es irgendetwas, das du machen solltest, um dich auf den neuen Job vorzubereiten?
Die Umstände sind zwar immer anders, aber es gibt bestimmte Dinge, die dazu beitragen können, dass der Übergang reibungsloser verläuft. Hier sind acht, die du machen solltest:
1. Mach die Annahme deines Angebots offiziell.
Bevor du anfängst, dein zukünftig höheres Gehalt auszugeben, solltest du dich vergewissern, dass sowohl das Angebot also auch deine Annahme offiziell sind. Auch wenn du ein mündliches Angebot am Telefon erhalten hast, sollte es dir auch in förmlicher, schriftlicher Form übergeben werden – falls nicht, erkundige dich bei dem Unternehmen, ob du ein solches erhalten kannst. Vielleicht hast du das Angebot schon während es Telefonates angenommen oder dem Personalverantwortlichen eine E-Mail geschickt, aber du musst einen Vertrag und/oder andere Unterlagen unterschreiben, damit es offiziell ist. Auch wenn es selten vorkommt, kann in dieser Phase immer noch etwas schief gehen, so dass das offizielle Stellenangebot möglicherweise nicht mehr zustande kommt.
2. Atme tief durch und sag es dann deinem Chef.
Vielleicht bist du ein wenig nervös, wenn du deinem Chef sagst, dass du kündigst – und das ist auch verständlich. Aber wahrscheinlich ist dies nicht die erste Kündigung, die er erhält. Wenn dein Vorgesetzter dich unterstützt, wird er das Beste für deine berufliche Entwicklung wollen und sich über deine neue Chance freuen – auch wenn das bedeutet, dass du das Unternehmen wechselst. (Und wenn er dir ablehnend gegenübersteht, bestätigt das nur, dass du die richtige Entscheidung getroffen hast.)
In jedem Fall solltest du deinem Vorgesetzten die Höflichkeit erweisen, es ihm zuerst zu sagen. Auch wenn du deinem liebsten Kollegen die Neuigkeiten mitteilen möchtest, halt dich mit deiner Begeisterung zurück, bis dein Chef es direkt von dir erfährt und du herausfindest, wie er mit der Ankündigung umgehen möchte.
3. Kündige formell - und erledige den nötigen Papierkram.
Bereite dich vor: Sobald du gekündigt hast, kann eine Menge Papierkram auf dich zukommen. Wenn dein derzeitiges Unternehmen ein offizielles Kündigungsschreiben benötigt, solltest du dieses umgehend abschicken.
4. Erstelle einen Übergangsplan.
Dein Chef hat schon genug zu tun, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, wie deine Aufgaben nach deinem Ausscheiden erledigt werden sollen. Das Beste, was du machen kannst, um dich in einem guten Zustand zu verabschieden, ist, proaktiv zu sein und ihm genau sagen, wie genau deine täglichen Aufgaben übernommen werden. Vereinbare ein Treffen und besprich deine Vorstellungen darüber, wer in der Zwischenzeit am besten geeignet wäre, deine Aufgaben zu übernehmen und erstelle einen konkreten Zeitplan für die Einarbeitung dieser Personen auf. Du solltest auch ein Übergangsdokument ausarbeiten, in dem deine Aufgaben und deren Ausführung beschrieben sind und sicherstellen, dass alle benötigten Logins, Dokumente oder Kontaktinformationen an die richtigen Personen weitergeleitet werden.
5. Vergewissere dich, dass du alles hast, was du von deinem alten Arbeitsplatz brauchst.
Du musst nicht nur alle deine physischen Gegenstände einsammeln, die du im Büro liegen hast, sondern auch sicherstellen, dass du alles hast, was nur in deinem digitalen Arbeitsbereich existiert. Dazu gehören Kontaktinformationen von Personen, mit denen du in Kontakt bleiben möchtest, persönliche Dateien, die auf deinem Arbeitscomputer oder in deinem Mail-Fach gelandet sind, Kopien von Leistungsdokumenten, die an deine Arbeits-E-Mail gesendet wurden und Lob für Erfolge in diesem Job, auf die du dich in Zukunft beziehen möchtest.
Profi-Tipp: Sammle alle nötigen Informationen von deinem Computer und deinem Posteingang, bevor du jemanden mitteilst, dass du kündigst, vor allem, wenn du weißt, dass dein Unternehmen die Konten der Mitarbeiter sperrt, sobald diese gekündigt haben oder sie auffordert, ihre Sachen zu packen und zu gehen, ohne die Kündigungsfrist einzuhalten (ja, das kommt vor!).
6. Melde dich bei deinem neuen Arbeitgeber.
Auch nachdem du den Vertrag für den neuen Job unterschrieben hast und ihr euch auf ein Anfangsdatum einigen konntet, solltest du während der Übergangsphase mit deinem neuen Arbeitgeber in Kontakt bleiben. Möglicherweise gibt es Dinge, die deine sofortige Aufmerksamkeit erfordern (Führungszeugnis, Papierkram von der Personalabteilung etc.). Egal, was dein neuer Arbeitgeber von dir verlangt, kümmere dich so schnell wie möglich darum – wenn du eine längere Zeit nicht erreichbar bist, ist das kein gutes Zeichen.
Außerdem hast du vielleicht ein paar Glückwunsch-Nachrichten erhalten. Wenn sich deine neuen Kollegen bei dir gemeldet haben, solltest du dich unbedingt bei ihnen bedanken und ihnen sagen, wie sehr du dich freust, Teil des Teams zu werden. Dieser zusätzliche Kontakt wird dazu beitragen, die Unbeholfenheit der Neulinge am ersten Tag zu verringern.
7. Nimm Kontakt zu deinem neuen Chef auf.
Die Personalabteilung oder das Team für Talentakquise in deinem neuen Unternehmen wird dir wahrscheinlich die logistischen Details für deine neue Position zukommen lassen. Wenn du aber wirklich beeindrucken willst, kannst du auch eine E-Mail an deinen neuen Vorgesetztem schicken und fragen, ob du etwas machen kannst, bevor du anfängst, damit du dich schnell einarbeiten wirst.
8. Genieße die freie Zeit zwischen den Jobs!
Wenn du eine Pause einlegst, bevor du deine neue Stelle antrittst – und sei es nur für ein oder zwei Tage -, nutze diese Zeit zu deinem Vorteil.
Versuche vor allem, dein Leben ein wenig zu organisieren. Du wirst damit beschäftigt sein, viele neue Dinge zu lernen und das Letzte, worüber du dir Sorgen machen solltest, ist eine schmutzige Wohnung oder ein leerer Kühlschrank, der Zuhause auf dich wartet. Wenn du es geschafft hast, eine längere Pause zwischen den Job auszuhandeln, könnte man Dinge erledigen, zu denen du normalerweise an Arbeitstagen nicht kommst.
Und schließlich solltest du dich entspannen und ein wenig verwöhnen lassen. Es kann sein, dass du im neuen Job mit Informationen überhäuft wirst, also gönne dir eine Massage oder einen Tag am Strand, solange du noch kannst. Dann bist du entspannt, erholt, organisiert und bereit für dein neues Abenteuer.
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