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So verbesserst du deine Fähigkeiten zur Problemlösung

(und zeigst sie bei deiner Jobsuche)
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Fähigkeiten zur Problemlösung sind für jeden Karriereweg von entscheidender Bedeutung – egal, wo du arbeitest oder welchen Job du hast, du wirst ständig mit großen und kleinen Problemen konfrontiert. Wenn du in deiner Karriere erfolgreich sein willst, ist es ein Muss, diese Probleme effektiv zu bewältigen (und zu lösen!). Und wenn du auf Jobsuche bist, kann es dir helfen, deine Fähigkeiten zur Problemlösung zu demonstrieren, um deinen Traumjob zu bekommen.

Aber was genau sind Problemlösungskompetenzen? Was kannst du machen, um sie zu verbessern? Und wenn du auf der Suche nach einer neuen Stelle bist - wie kannst du bei der Jobsuche deine Fähigkeiten zur Problemlösung unter Beweis stellen, damit sie dir dabei helfen, einen tollen Job zu bekommen?


Betrachte den folgenden Text als deinen Leitfaden zur Problemlösung. Lass uns anfangen:

Was sind Problemlösungsfähigkeiten und warum sind sie wichtig?


Fähigkeiten zur Problemlösung sind Fähigkeiten, die es dir ermöglichen, eine Situation zu identifizieren und zu definieren, die geändert werden muss. Sobald du erkennst, was geändert werden muss, ermöglichen deine Problemlösungsfähigkeiten es dir auch, die besten Ergebnisse zu erzielen, potenzielle Prozesse zum Erreichen der besten Ergebnisse zu definieren und zu bewerten, wie der Prozess das gewünschte Ergebnis erzielt oder eben nicht. Jeder erdenkliche Job beinhaltet Problemlösung.

In der Lage zu sein, Probleme effektiv zu lösen, kann dir dabei helfen, erfolgreich zu sein und zu beindrucken, unabhängig davon, welche Art von Job du hast oder welchen Karriereweg du verfolgen möchtest. Eine Person, die Probleme löst und Entscheidungen trifft – oder zumindest mögliche Lösungen auf den Tisch bringt – wird als jemand angehsehen, der Dinge erledigen kann. Das macht Managern das Leben leichter und Manager nehmen Menschen wahr, die ihnen Erleichterung verschaffen, indem sie Dinge erledigen und denen nicht ständig gesagt werden muss, was sie tun sollen. Im Gegenzug werden ihnen Möglichkeiten geboten, die ihre Karriere verbessern.

Und je weiter du in deiner Karriere vorankommst, desto wichtiger werden diese Fähigkeiten. Mit zunehmen Aufstieg in einer Organisation werden die Probleme komplexer, mehrdeutiger, unsicherer und riskanter. Nur wer solche Probleme lösen kann, wird befördert. Wenn du also deine Fähigkeiten zur Problemlösung verfeinerst, wirst du für jede Organisation wertvoller und kannst dadurch leichter die Karriereleiter erklimmen.

Die 6 Schritte zur Problemlösung – und die Skills, die du dafür benötigst


Problemlösung ist ein Prozess. Und wie bei jedem Prozess gibt es bestimmte Schritte, die du unternehmen musst, um die Ziellinie zu erreichen:

Schritt Nr. 1: Identifiziere und bewerte das Problem

Du kannst ein Problem nicht lösen, wenn du nicht weißt, was das Problem ist. Der erste Schritt besteht also darin, zu erkennen, dass ein Problem (oder ein potenzielles Problem) besteht. Dazu benötigst du ein gewisses Maß an Wissen oder Bewusstsein dafür, was im Vergleich zu dem, was tatsächlich passiert, passieren sollte.

Sobald du erkennst, dass ein Problem vorliegt, musst du dessen potenziellen Auswirkungen bewerten. Wird es drei oder 203 Personen betreffen. Wird es uns 1.000 oder 10.000 Euro kosten? Wie wichtig ist dieses Thema? Die Größe, Auswirkung und Kosten einschätzen zu können, ist hier eine Schlüsselkompetenz.

Wenn du den Umfang des Problems verstehst, hast du eine bessere Vorstellung davon, womit du es zu tun hast – und kannst als Ergebnis angemessene, relevante Lösungen finden.

Zu den Fähigkeiten, die in diesem Schritt des Problemlösungsprozesses benötigt werden, gehören:
  • Analyse
  • Liebe zum Detail
  • Datensammlung
  • Prognose

Schritt Nr. 2: Finde die Ursache des Problems

Sobald du weißt, was das Problem ist (und was seine potenziellen Auswirkungen sein könnten), ist es an der Zeit, herauszufinden, woher das Problem kommt oder warum es auftritt – denn die Identifizierung der Ursache des Problem gibt dir wichtige Einblicke, wie es behoben werden kann.

Oft erkennen wir ein Problem eher an seinen Symptomen als an seiner eigentlichen Ursache. Infolgedessen ist es üblich, sich auf die Lösung der Symptome zu konzentrieren, anstatt darauf, was sie verursacht. Aber durch das Verständnis der Grundursachen kann eine bessere, langfristige Lösung identifiziert werden.

Es gibt eine Vielzahl von Techniken, die dir helfen, tiefer zu graben und zu verstehen, was das vorliegende Problem verursacht. Beispielsweise könnte eine 5-Warum-Fragen Analyse dir helfen, die Grundursache eines Problems aufzudecken, indem du dich selbst fragst: „Warum?“. Stelle dir die Frage fünfmal hintereinander, jedes „Warum?“ baut auf der vorherigen Antwort auf. Oder du versuchst es mit dem Fischgrätendiagramm – auch als Ursache-Wirkungs-Analyse bekannt -, das dazu anregt, sich die verschiedenen Kategorien anzusehen, die ein Problem verursachen können, und ein Brainstorming zu möglichen Grundursachen innerhalb jeder dieser Kategorien durchzuführen.

In dieser Phase des Problemlösungsprozesses ist Neugier der Schlüssel - du wirst sie brauchen, um all die verschiedenen Faktoren zu untersuchen, die zu dem Problem beitragen können.

Zu den Fähigkeiten, die in diesem Schritt des Problemlösungsprozesses benötigt werden, gehören:
  • Analyse (einschließlich Ursachenanalyse)
  • Brainstorming
  • Kreativität
  • Kritisches Denken
  • Neugier
  • Forschung

Schritt Nr. 3: Brainstorming für mögliche Lösungen

Sobald du das Problem (und die Wurzel des Problems) identifiziert hast, besteht der nächste Schritt darin, potenzielle Optionen zur Lösung des Problems zu entwickeln.

In welchem Umfang das Brainstorming ausfällt, hängt von dem Problem ab, mit dem du es zu tun hast. Wenn es sich um ein relativ kleines, einfaches Problem handelt, reicht es möglicherweise aus, einige Optionen zu identifizieren. Bei einem größerem Problem solltest du dir etwas mehr Zeit nehmen, um über das Offensichtliche hinaus zudenken. Dies führt zu einer besseren und langfristigeren Lösung.


Die Größe und der Umfang des Problems bestimmen auch, wer an diesem Schritt beteiligt sein muss. In einigen Fällen kannst du möglicherweise selbst die Lösungen finden. Aber wenn du es mit einem größeren, komplexeren Problem zu tun hast, ist es wichtig, mehr Menschen einzubeziehen (und die richtigen Leute auszuwählen, d. h. diejenigen, die am besten für die Lösung des Problems gerüstet sind). Du musst in der Lage sein, zu beurteilen, um welche Art von Problem es sich handelt und wen du hinzuziehen musst, um zu helfen und eine produktive Brainstorming-Sitzung zu leiten.

Eine der wichtigsten Fähigkeiten, auf die du in dieser Phase zurückgreifen wirst, ist Kreativität. Je kreativer du während deines Brainstorming bist, desto mehr (und bessere) potentielle Lösungen werden dir einfallen – und desto wahrscheinlicher wird eine dieser Lösungen die Lösung sein, nach der du suchst.

Zu den Fähigkeiten, die du in diesem Schritt des Problemlösungsprozesses möglicherweise benötigst, gehören:
  • Brainstorming
  • Kommunikation
  • Kreativität
  • Beurteilung
  • Zuhören
  • Führungsqualitäten
  • Geduld
  • Zusammenarbeit

Schritt Nr. 4: Lösungen bewerten

Sobald du eine Liste möglicher Lösungen aus deiner Brainstorming-Sitzung hast, besteht der nächste Schritt darin, jede einzelne sorgfältig zu prüfen und deine Liste einzugrenzen, sodass nur die besten Lösungen übrig bleiben.

Um in dieser Phase des Problemlösungsprozesses erfolgreich zu sein, musst du in der Lage sein, dich mit jeder potenziellen Lösung auseinanderzusetzen und zu bewerten, wie praktikabel sie ist. Du kannst eine Pro- und Contra-Liste für jede mögliche Lösung erstellen, die Vor- und Nachteile mit deinem Team besprechen und dann deine Optionen auf die Lösungen mit den größten potenziellen Vorteilen eingrenzen.

All die Arbeit, die du bis zu diesem Punkt in den Problemlösungsprozess gesteckt hast, wird sich auch als nützlich erweisen, wenn du bewertest, welche deiner möglichen Lösungen letztendlich die effektivste sein könnte. Ein starkes Verständnis dafür zu haben, was das Problem ist, warum es ein Problem ist und was es verursacht, hilft dabei festzustellen, ob jede der Lösungen das Problem aus der Welt schafft.

Zu den Fähigkeiten, die in diesem Schritt des Problemlösungsprozesses benötigt werden, gehören:
  • Analyse
  • Faktenüberprüfung
  • Prognose
  • Priorisierung
  • Forschung
  • Zusammenarbeit

Schritt Nr. 5: Wähle die beste Lösung

Sobald du deine Liste möglicher Lösungen eingegrenzt und die Vor- und Nachteile der Möglichkeiten abgewogen hast, ist es an der Zeit, dass du eine auswählst (oder dein Vorgesetzter oder ein anderer Entscheidungsträger).

Abhängig von der Art und der Auswirkung des Problems und deiner Rolle und Autorität kannst du derjenige sein, der die Entscheidung trifft oder du kannst deinen Chef das Problem und die möglichen Lösungen präsentieren.

Zu wissen, wer die Entscheidung trifft, ist ein wichtiger Teil dieses Schrittes. Wenn das Problem komplex ist oder große Auswirkungen auf das Unternehmen haben wird, die über deine Verantwortungsebene hinausgehen, ist es wahrscheinlich am besten, deinen Chef und/oder andere Interessengruppen mit einzubeziehen – und ihnen das letzte Wort zu geben.

Zu den Fähigkeiten, die in diesem Schritt des Problemlösungsprozesses benötigt werden, gehören:
  • Analyse
  • Kommunikation
  • Entscheidung fällen
  • Beurteilung
  • Überzeugung
  • Vorhersage
  • Öffentliches Sprechen
  • Zusammenarbeit


Schritt Nr. 6: Setze die Entscheidung um und reflektiere das Ergebnis

Die Wahl einer Lösung an sich behebt das Problem nicht. Du musst diese Lösung tatsächlich implementieren – und zwar gut. Das bedeutet, einen Plan zu entwickeln und sich mit anderen wichtigen Akteuren in deiner Organisation abzustimmen, um diesen Plan in die Tat umzusetzen. Dies erfordert eine Vielzahl von Fähigkeiten (z. B. Kommunikation, Zusammenarbeit und Projektmanagement).

Bevor du deinen Problemlösungshut an den Nagel hängen kannst, musst du auch zurückgehen und bewerten, ob die Lösung das Problem auch wirklich aus der Welt geschafft oder ob sie unbeabsichtigte Konsequenzen verursacht hat.

Angenommen, dein Unternehmen hat ein Problem damit, dass die Beantwortung von Kundendienstanfragen zu lange dauert und du hast ein neues Ticketverwaltungssystem eingeführt, um das Problem zu lösen. Sobald du dieses neue System implementiert hast, solltest du nachfassen, um sicherzustellen, dass es deinen Kundendienstmitarbeitern ermöglicht, Anfragen schneller zu bearbeiten, und es keine neue, andere oder unerwartete Probleme verursacht hat (z.B. Warteschlange oder Kunden, die mit der Qualität des erhaltenen Supports weniger zufrieden sind).

Zu den Fähigkeiten, die in diesem Schritt des Problemlösungsprozesses benötigt werden, gehören:
  • Anpassungsfähigkeit
  • Analyse
  • Kommunikation
  • Zusammenarbeit
  • Datenanalyse
  • Delegation
  • Einholen von Feedback
  • Zielsetzung
  • Organisation
  • Projektmanagement
  • Projektplanung
  • Zeiteinteilung

So verbesserst du deine Fähigkeiten zur Problemlösung


Das Lösen von Problemen ist eindeutig ein komplexer Prozess – und es ist einer, den du beherrschen musst, wenn du in deiner Karriere wachsen willst. Aber wie kannst du deine Fähigkeit zur Problemlösung verbessern, damit sie dir hilft, erfolgreich zu sein?


  • Setze deinen Absolventenhut auf. Eine der besten Möglichkeiten, sich hier zu verbessern, besteht darin, zu untersuchen, wie Probleme effektiv gelöst werden können. Lies dazu Fallstudien zu komplexen Problemen. (Wenn du beispielsweise einen Marketing-Job an Land ziehen möchtest, kannst du nach Fallstudien suchen, wie andere Unternehmen ihre qualifizierten Leads steigern oder mehr Besucher auf ihre Website lenken konnten.) Außerdem empfiehlt es sich, Bücher über verschiedene Problemlösungstechniken zu lesen – oder, wenn du deine Fähigkeiten wirklich verbessern möchtest, in einen allgemeinen Kurs im kritischem Denken und Problemlösen zu investieren. Ein guter Kurs sollte dir beibringen, wie man denkt – und kritisches Denken spielt eine große Rolle bei der Problemlösung.

  • Probiere verschiedene Brainstorming-Techniken aus. Wenn du ein besserer Problemlöser sein willst, musst du versuchen, über den Tellerrand hinaus zu denken. Das Erlernen einiger Brainstorming-Techniken und das Erweitern deines Denkens über die offensichtlichen Lösungen hinaus ist auch eine Möglichkeit, deine Fähigkeiten zur Problemlösung hervorzuheben. Brainstorming-Techniken wie Brainwriting (eine nonverbale Brainstorming-Technik für Teams) oder schnelle Ideenfindung (die dich dazu antreibt, in kurzer Zeit so viele Ideen wie möglich zu entwickeln) können dazu beitragen, kreatives Denken anzuregen – und dir dabei helfen, ein kreativerer Problemlöser im Prozess zu werden.

  • Frage erfahrene Problemlöser, wie sie Probleme lösen. Menschen in ihrem beruflichen (oder privaten!) Leben, die sich beim Lösen von Problemen besonders auszeichnen, können eine großartige Ressource sein, um deine eigenen Fähigkeiten zur Problemlösung zu verbessern. Sprich mit erfahrenen Mentoren darüber, wie sie komplexe Probleme angegangen sind. Bring sie dazu, auch über ihre Misserfolge und Fehler zu sprechen. Zu sehen, wie andere Menschen Probleme lösen und was sie aus ihren Erfahrungen gelernt haben, kann dir helfen, Probleme anders anzugehen und dich zu einem vielseitigen Problemlöser machen.

  • Üben, üben, üben. Wie bei allem anderen gilt: Wenn du deine Fähigkeiten zur Problemlösung verbessern möchtest, musst du üben. Die meisten Menschen springen zu der einfachen, intuitiven Antwort, anstatt das Problem sorgfältig zu durchdenken. Wenn du also das nächste Mal mit einem Problem konfrontiert wirst, nimm dir die Zeit, um den gesamten Problemlösungsprozess zu durchlaufen, anstatt zu einer voreiligen Lösung zu springen. Und wenn du gerade keine wirklichen Probleme hast? Der Versuch, hypothetische Probleme zu lösen, kann genauso hilfreich sein.


So zeigst du deine Fähigkeiten zur Problemlösung bei der Jobsuche


Recruiter und Manager suchen Menschen mit Fähigkeiten zur Problemlösung, die ihnen, ihrem Team und ihrem Unternehmen helfen können, ihre Ziele auch angesichts von Hindernissen und Rückschlägen zu erreichen. Wenn du dich also von der Masse abheben, beim Vorstellungsgespräch überzeugen und im Job punkten willst, musst du deine Problemlösungsfähigkeiten während deiner gesamten Jobsuche unter Beweis stellen.

Hier sind einige Möglichkeiten, wie du deine Fähigkeiten zur Problemlösung unter Beweis stellen kannst:

Auf deinem Lebenslauf

Du kannst potenziellen Arbeitgebern direkt in deinem Lebenslauf zeigen, dass du ein Problemlöser bist. Wenn du deine Punkte für jeden früheren Job und andere Erfahrungen aufschreibst, beziehst du eine Hauptherausforderung ein, die du überwinden musstest und gibst eine kurze Zusammenfassung darüber, wie du sie angegangen bist, was die Lösung war und, was am wichtigsten ist, was das positive Ergebnis war.

Nehmen wir zum Beispiel an, du bist Marketingmanager und musst einen Weg finden, ein neues Produkt mit einem minimalen Budget auf den Markt zu bringen. Unter deiner aktuellen Rolle könntest du einen Aufzählungspunkt einfügen, der besagt:

  • Einführung einer neuen Sonnenschutzlinie über digitale und traditionelle Kanäle mit einem Budget von <10.000 Euro durch Erforschung aufstrebender Vertriebskanäle und Aushandlung umfassender Vertriebsvereinbarungen, die innerhalb von 90 Tagen nach der Einführung 60.000 Euro an Verkäufen neuer Produkte einbrachten.

Du solltest außerdem Aktionsverben, wie „analysieren“, „bewerten“ oder „identifizieren“, verwenden, um deine Fähigkeiten zur Problemlösung in deinem Lebenslauf hervorzuheben.

In deinem Anschreiben

In deinem Anschreiben hast du mehr Raum und Flexibilität, um deine Problemlösungsfähigkeiten zu demonstrieren – und diese Gelegenheit solltest du unbedingt nutzen.

Du kannst eine kurze Geschichte darüber erzählen (überlege dir zwei bis drei Sätze), wann und wie du ein relevantes Problem gelöst hast. In deine Geschichte musst du Folgendes aufnehmen:

  • Was war das Problem
  • Wie bist du es angegangen/zu einer Lösung gekommen
  • Was waren die Ergebnisse deiner Problemlösung
  • Welche Lektionen hast du gelernt

Eine andere Strategie besteht darin, hervorzuheben, wie du deine Fähigkeiten zur Problemlösung im Kontext der Stelle einsetzen würdest, für die du dich bewirbst. Lies die Stellenbeschreibung genau und ermittele, mit welchen Arten von Problem du möglicherweise in der Rolle konfrontiert wirst. Dann kannst du direkt darüber sprechen, wie du sie angehen würdest.

Während Vorstellungsgesprächen

Das Vorstellungsgespräch bietet die beste Gelegenheit, mit deinen Fähigkeiten zur Problemlösung zu glänzen, also solltest du gut vorbereitet sein.

Wähle zur Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch zwei bis drei Situationen aus, in denen du deine Fähigkeiten zur Problemlösung eingesetzt hast. Auf diese Weise hast du relevante Geschichten parat, wenn der Interviewer dich nach Beispielen für Probleme fragt, mit denen du in deiner Karriere konfrontiert warst – und wie du sie gelöst hast. Wenn du dir nicht sicher bist, wie du deine Geschichte effektiv erzählen sollst, kann die STAR-Methode (die deine Geschichte in vier Teile aufteilt: Situation, Task, Action und Result) hilfreich sein.

Als potenzieller Kandidat ist es auch wichtig zu fragen, wie du deine Fähigkeiten im Job einsetzen musst. Du kannst die Interviewer also bitten, einige der Probleme mitzuteilen, die sie durch die Besetzung dieser Position zu lösen hoffen.

Und wenn sie das ganze umdrehen und fragen, wie du diese Probleme lösen würdest? Keine Panik! Wenn du eine Geschichte über ein ähnliches Problem hast, das du in der Vergangenheit lösen konntest, ist dies eine großartige Gelegenheit, sie zu teilen. Ansonsten besprichst du einfach, wie du es angehen würdest. Denke daran, dass Interviewer nicht erwarten, dass du sofort detaillierte Lösungen für Probleme findest, mit denen das Unternehmen konfrontiert ist. Sie möchten nur ein Gefühl dafür bekommen, wie du anfangen würdest, über diese Probleme nachzudenken, wenn du eingestellt wirst.

Tags: Karriere Tricks + Karriere machen + Karrierebibel + Karrieretipps

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