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Psychologie studieren?

Was du dabei beachten solltest
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Psychologie gehört zu den beliebtesten Studienfächern überhaupt und Psychotherapeuten werden verzweifelt gesucht. Dennoch ist der Weg zu einem befriedigenden Job oder gar einer eigenen Praxis sehr lang und schwer.

Nachfrage nach Psychologen steigt und steigt


Die Einstellung der Deutschen zur Psychotherapie hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Immer mehr Menschen gehen offen mit ihren mentalen Problemen um, und bekennen sich dazu, professionelle Hilfe zu suchen. Entsprechend stark steigt seit Jahren die Nachfrage nach Psychologen und Psychotherapeuten. Durch die Corona-Pandemie wurde sie vor allem unter jungen Menschen noch einmal befeuert. Also eigentlich rosige Aussichten für angehende Psychologen, doch der Weg zum begehrten Studienplatz ist hart.


Nur die Besten haben direkten Zugang zum Psychologie-Studium


Psychologie gehört zu den beliebtesten Studienfächern überhaupt und ist deutschlandweit mit einem entsprechend hohen Numerus Clausus belegt. Je nach Universität liegt dieser meist bei etwa 1,0 bis 1,5.


Das eigentliche Psychologie-Studium dauert fünf Jahre und unterteilt sich in sechs Semester für den Bachelor und vier Semester für den Master. Ein Praktikum ist in der Regel verpflichtend.


Wenn der Abi-Durchschnitt nicht reicht: alternative Zugangsmöglichkeiten


Reichen deine Abi-Noten für den Numerus Clausus nicht aus, brauchst du nicht gleich aufgeben. Auch andere Wege führen zum Ziel. So gibt es die Möglichkeit, Psychologie als Fernstudium an der IU Hochschule und ähnlichen privaten Anbietern zu studieren. Diese verlangen zwar monatliche Studiengebühren, doch bei einem Fernstudium kannst du dir die Zeit viel flexibler einteilen und nebenbei arbeiten.


Ideal ist natürlich ein Job mit Bezug zum Studium, zum Beispiel im Pflege- und Betreuungsbereich. Noch teurer ist der Besuch einer privaten Universität mit Präsenzvorlesungen, doch dafür ist hier die Betreuung erstklassig.


Die Inhalte des Psychologiestudiums


Das Psychologiestudium wird in Grundlagen-, Methoden- und Anwendungsfächer unterteilt. Die Fächer im Überblick:


Grundlagen

  • Allgemeine Psychologie
  • Sozialpsychologie
  • Differentielle und Persönlichkeitspsychologie
  • Entwicklungspsychologie
  • Biologische Psychologie
  • Geschichte der Psychologie

Methodenfächer

  • Statistik
  • Forschungsmethoden
  • Psychologische Diagnostik

Anwendungsfächer (u. a.)

  • Klinische Psychologie
  • Pädagogische Psychologie
  • Gesundheitspsychologie
  • Rechtspsychologie
  • Umweltpsychologie
  • Medienpsychologie
  • Sportpsychologie
  • Verkehrspsychologie

Blick in die Zukunft: Was kommt nach dem Studium?


Die Einsatzgebiete sind entsprechend umfangreich und reichen von Kliniken über Schulen bis zu Behörden und privaten Einrichtungen.

Beachte dabei, dass du als Psychologe noch lange kein Psychotherapeut bist, der Patienten in der eigenen Praxis auf der berühmten Couch behandelt. Dafür musstest du bislang nach dem Abschluss im Fach Klinische Psychologie bislang noch eine dreijährige und sehr teure Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten folgen. Weil die lange Ausbildungsdauer und die hohen Kosten viele junge Leute abschreckten, wurde die Ausbildung ab 2020 reformiert. Mittlerweile kannst du direkt wählen, ob du Psychologie oder Psychotherapie studierst.


Tags: Karriere Tricks + Karriere machen + Karrierebibel + Karrieretipps

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