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Hallo, Wunschberuf!

Wie du den Job von morgen erfindest, der perfekt zu dir passt
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Traumberuf, Wunschjob, Karriereziel – das klingt nach ganz schön viel Träumerei und Theorie. Die Realität, die viele Berufsanfänger erleben, ist eine andere: Eng umrissene Stellenangebote, detaillierte Tätigkeitsbereiche und exakt vorgegebene Profilanforderungen lassen wenig Raum für den Traum vom idealen Job, für Entfaltung und Chancen … oder?
Ich musste schmunzeln, als ich vor Kurzem einen LinkedIn-Beitrag von Ali Mahlodji gelesen habe. Ali hat die Plattform whatchado gegründet, die jungen Leuten bei der Berufsorientierung hilft. Er schrieb: „60 % der Jobs, die wir in 10 Jahren machen, die gibt es noch nicht … und genau deshalb hast du alle Chancen, deine Geschichte selbst zu schreiben und vielleicht genau den Job zu erfinden, den es noch nicht gibt!“
Recht hat er. Also los geht’s: Wie findest du heraus, wie dein perfekter, womöglich noch gar nicht existenter Traumberuf aussieht?

Erfüllung, wo bist du?


Diese Frage von jetzt auf gleich zu beantworten, ist sicherlich ein Ding der Unmöglichkeit. Denn damit ein Job dich langfristig interessiert, herausfordert und erfüllt, muss er mehrere Komponenten erfüllen. Zu den wichtigsten gehören aus meiner Erfahrung:
1. dass du deine Stärken einsetzen kannst und
2. dass deine Arbeit dich mit Sinn erfüllt.
Sind beide Faktoren gegeben, befindest du dich mit ziemlicher Sicherheit schon auf direktem Weg Richtung Traumberuf – auch wenn es den entsprechenden Job vielleicht noch gar nicht gibt. Denk nur an die wahnsinnig erfolgreichen YouTube-Influencer, die bis vor wenigen Jahren für ihre Idee von einem Traumberuf ausgelacht wurden!
Bevor du dich nun genötigt fühlst, den Lochis, Bibi und Co. Konkurrenz zu machen, schau lieber hin, was dich erfüllt – und was im Umkehrschluss deinen Traumjob ausmacht. Die folgenden drei Fragen helfen dir dabei.

1. Was lässt dein Herz schneller schlagen?


Ich weiß, klingt kitschig. Ist es zugegebenermaßen vielleicht auch ein bisschen. Aber: Kein Job der Welt wird sich für dich sinnvoll anfühlen, wenn du nicht auch mit ein bisschen Herzblut dabei bist. Die Umwelt retten, flotte Texte schreiben, Daten in Perfektion auswerten – was auch immer es ist, wofür du brennst, du wirst dort ohne jedes Zögern Energie reinstecken. Weil es Sinn für dich macht und dir das Gefühl gibt, einen echten Nutzen zu erbringen.
Eine Kollegin von mir geht zum Beispiel auf in der Buchhaltung. Weil sie gerne präzise arbeitet, weil sie mit mathematischen Feinheiten umgehen kann und einen Adlerblick für kleinste Details hat. Das treibt sie an, das macht ihr Spaß. Cool! Auf zur nächsten Frage.

2. Welche Aufgaben und Tätigkeiten geben dir Kraft?


Motivation und Begeisterung bei der Arbeit sind herrlich und kein bisschen zu verachten. Auf lange Sicht brauchst du aber auch: Kraft. Schau deshalb einmal ganz genau hin, welche Tätigkeiten dich auch nach Stunden und Tagen nicht schlauchen, welche Aufgaben dich vielmehr beflügeln und dir etwas zurückgeben. Denn ich garantiere dir: Es sind diese Aufgaben, bei denen deine Stärken zum Einsatz kommen.
Unsere Gesellschaft ist generell eher darauf gepolt, Schwächen zu suchen. Sie auszumerzen, sie zu verringern. Das ist löblich, aber auf Dauer möchtest du eben auch keinen Job, in dem du permanent an deinen Schwächen arbeitest. Für deinen Traumberuf brauchst du eine Stelle, in der du mit deinen Stärken glänzen kannst!
Lass es dir gesagt sein von einem ehemaligen Extremsportler im Wildwasser-Rafting: Beim Kajakfahren war ich nie einer der Kräftigsten und Bulligsten. Aber ich konnte meine Stärken optimal einsetzen: Mir gelang es immer schnell, neue Techniken zu erlernen und ohne viel Kraftaufwand elegante Linien zu fahren. Mich beim Üben in knifflige Wildwasserstellen zu begeben und meine Fahrtechnik zu perfektionieren, war ein echter Kick! Das gab mir Kraft und ein super Gefühl zurück, egal wie anstrengend es körperlich auch war.

3. Mit welchen Menschen und in welchem Umfeld fühlst du dich so richtig positiv aufgeladen?


Denke hierbei an deine bisherigen Erfahrungen in Praktika, im Job, aber auch im Privaten. Magst du dein Umfeld lieber, je quirliger es zugeht – oder bevorzugst du doch eher ruhige Ecken zum ausgiebigen Grübeln? Liebst du die Gesellschaft kreativer Köpfe und querdenkender Künstler – oder ziehen dich doch eher straigthe Menschen in den Bann?
Wenn du für dich herausfindest, welche Menschen und welches Umfeld dir liegen, kannst du im nächsten Schritt schauen, wo du sie findest. Ein kreatives Start-up bietet ganz sicher andere Vorraussetzungen als eine Stelle in der Verwaltung.

Mit diesem Wissen über dich selbst und deine Leidenschaft gerüstet kannst du deinen ganz eigenen Traumjob erfinden. Oder wenn du lieber etwas vorsichtiger vorgehst: Dann kannst du dich immer noch auf eine ausgeschriebene Stelle bewerben, den Job jedoch so ausformen, dass er zu dir und deinen Stärken passt. Weil du Sinn darin findest.


Über den Autor:
Herbert Schreib lebt nach dem Motto: „Oben bleiben!“ Der ehemalige Vizeweltmeister im Wildwasser-Rafting verbindet seine Erfahrung auf unruhigen Gewässern mit jenen als Unternehmensberater und unterstützt Entscheider dabei, ihre Führungskräfte für Herausforderungen in ungewissen Zeiten zu stärken. Sein Buch Oben bleiben! Stark und souverän in unruhigen Zeiten erschien 2018.
http://herbertschreib.com

Tags: Erfolg + Arbeitsplatz + Traumjob + Karrire machen + Jobsuche

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