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Wie man vorgeht, wenn man einen neuen Job annehmen will

Obwohl man noch keine Kündigung eingereicht hat
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Wenn man sich für ein neues Jobangebot entscheidet, obwohl man sich noch in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis befindet, steht man vor einer besonderen Herausforderung. Wie bringt man seinem Chef und den Kollegen bei, dass man kündigen wird? Die Ankündigung der Kündigung ist ein unbequemes Thema, aber wenn du das ganze respektvoll und wohlüberlegt angehst, musst du dir keine Sorgen machen. Du solltest die folgenden Schritte einhalten, wenn du dich dazu entscheidest bald deine Kündigung einzureichen.

Informiere zuerst deinen Vorgesetzten

Auch wenn du ein gutes Verhältnis zu deinen Kollegen hast, musst du zuerst deinen direkten Vorgesetzen informieren. Andere Mitarbeiter wissen vielleicht, dass du dich nach einem neuen Job umgeschaut hast, aber der professionelle Umgang mit dieser Situation schreibt dir vor, deinen Chef zuerst in Kenntnis zu setzen – und zwar persönlich.
Natürlich ist dieses Gespräch nervenaufreibend, bemühe dich daher, den Ton simpel, gefällig und professionell zu halten. Je nachdem, wie deine Beziehung zu deinem Chef ist, kannst du entweder um einen Termin bitten oder spontan zu ihm oder ihr ins Büro gehen. Schließe die Tür und sorge dafür, dass es ein vertrauliches Gespräch unter vier Augen ist. Überlege dir schon vor dem Gespräch, was genau du sagen willst. Fall aber nicht mit der Tür ins Haus. Führe erst etwas Small Talk bevor du dann sagst "Mir hat es sehr gefallen, hier zu arbeiten, mir wurde allerdings ein anderes Angebot unterbreitet und ich habe mich dazu entschieden, dieses anzunehmen." Vielleicht wird dein Vorgesetzter oder deine Vorgesetzte denken, dass du nur ein Gegenangebot möchtest, also sei dir im Vorfeld darüber im Klaren, ob du daran interessiert bist.
Mach dir auch Gedanken darüber, wann dein letzter Arbeitstag sein wird. Normalerweise gelten in Deutschland vier Wochen Kündigungsfrist. Dementsprechend solltest du auch planen, wann genau du die schriftliche Kündigung einreichst. Denn erst die schriftliche Kündigung macht es offiziell.
Am Ende des Meetings solltest du deinem Vorgesetzten für das Gespräch danken und ihm die Hand reichen, selbst wenn die Unternehmenskultur sonst eher locker ist und ihr im Normalfall das Meeting nicht mit einem Handschlag beenden würdet. Als nächstes solltest du die weiteren Schritte klären. Musst du mit der Personalabteilung sprechen? Musst du das Team und Kunden informieren?
Sobald du dein Kündigungsschreiben erstellt hast, musst du dafür sorgen, dass es die richtige Person erhält. In der Regel ist dies entweder dein Chef oder jemand aus der Personalabteilung. Kleiner Tipp: eine schnelle Googlesuche hilft dir dabei, ein gutes Kündigungsschreiben aufzusetzen.

Unterrichte liebe Kollegen und Mentoren persönlich

Nachdem du deinen Vorgesetzten informiert hast, solltest du deinen Kollegen von deiner bevorstehenden Kündigung erzählen. Das heißt nicht, dass du jedem einzelnen Kollegen erzählen musst, dass du bald nicht mehr hier arbeiten wirst. Allerdings solltest du vermeiden, dass Mitarbeiter, mit denen du immer ein gutes Verhältnis hattest, durch die Gerüchteküche von deinem Abschied erfahren. Vielleicht möchtest du auch mit dem ein oder anderen eine Beziehung aufrechterhalten nachdem du das Unternehmen verlässt. Nachdem du den wichtigsten Kollegen von deiner Entscheidung berichtet hast, kannst du das Thema danach einfach ruhen lassen und es nur erwähnen, wenn es sich ergibt.

Habe einen Plan

In der Zeit zwischen Einreichen der Kündigung und deinem letzten Arbeitstag solltest du dazu nutzen, um alles Nötige abzuwickeln. Mach eine Liste mit deinen Aufgaben und mache Vorschläge, wer deine Aufgaben übernehmen kann. So kann dein Chef Aufgaben neuverteilen und es gibt dir Zeit, um gegebenenfalls andere Mitarbeiter in deine Tätigkeiten einzuarbeiten. Falls es angebracht ist, kannst du auch anbieten, bei der neuen Stellenausschreibung zu helfen. Sei einfach so hilfsbereit wie möglich. Du kannst auch anbieten nach deinem letzten Arbeitstag per Email für weitere Fragen offen zu sein. So stellst du sicher, dass dein Team sich nicht von dir im Stich gelassen fühlt.

Lege dir eine Geschichte zurecht

Sobald du kündigst, kannst du damit rechnen, dass du mehrmals Fragen beantworten musst wie "Warum willst du uns verlassen?" oder "Wo arbeitest du als nächstes?"
Also habe eine positive Geschichte parat, die vielleicht so klingt "Mir hat die Zeit in diesem Unternehmen sehr gefallen, aber eine andere Chance hat sich ergeben, die mir ermöglicht meine Fähigkeiten auf neue Art und Weise auszubauen." So rückst du deine Entscheidung in ein positives Licht.

Sag nette Dinge

Schlussendlich solltest du noch daran denken, dass dies nicht die Zeit ist, um noch einmal zu erzählen, welche Kollegen du sowieso noch nie mochtest und was dich an diesem Job schon immer richtig genervt hat. Hüte dich davor, Dinge zu sagen wie "Das werde ich sicher nicht vermissen!" wenn mal etwas schief läuft. Du gehst zwar, aber alle anderen bleiben – und vielleicht begegnen dir diese Menschen später wieder einmal im Berufsleben. Gerade wenn ihr in einer kleinen Branche arbeitet ist das gar nicht so abwegig. Sag allen zum Abschied, wie sehr dir die Arbeit mit ihnen Spaß gemacht hat und dass du hoffst, in Zukunft in Kontakt zu bleiben. Lasse Worten auch Taten folgen und füge deine Kollegen als Kontakte bei Xing oder LinkedIn hinzu und speichere ihre Kontaktdaten bevor du dich verabschiedest.

Tags: Karriere + Karrierebibel + Karrieretipps + Jobsuche + Arbeitsplatz

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