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5 Wörter, die du im Vorstellungsgespräch nicht benutzen solltest, um dich selbst zu beschreiben

Einige Dinge willst du zeigen und nicht aussprechen
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Personaler haben oft ihre ganz persönlichen Lieblingsfragen. Zum Beispiel fragen viele gerne „Wie würden Ihre Kollegen Sie beschreiben?“ oder „Beschreiben Sie sich selbst in drei Worten.“ Egal wie die Frage nun formuliert ist, im Grunde wird deine Antwort in dieselbe Richtung gehen. Du musst allerdings darauf achten, welche Wörter du letztendlich wirklich benutzt. Es gibt viele allgemeine Dinge, die du im Vorstellungsgespräch nicht sagen solltest, aber die folgenden fünf Wörter sind noch mal deutlich konkreter. Halte dich dringend von diesen Begriffen fern, wenn du über dich selbst sprichst.

1. Intelligent

Klar bist du intelligent und natürlich sucht der Recruiter nach intelligenten Mitarbeitern. Trotzdem solltest du dich bitte nicht als intelligent bezeichnen. Du willst vielleicht, dass andere dich intelligent nennen, aber genau da liegt der Knackpunkt. Intelligenz ist Einschätzungssache. Du selbst willst nicht arrogant wirken und dich als extrem intelligent bezeichnen.
Was du stattdessen sagen solltest
Beschreibe lieber deine Denkweise. „Logisch“, „quantitativ“, „schneller Lerner“ oder „im Großen und Ganzen denkend“. Versuche Wörter zu wählen, die eher wie Tatsachen als wie persönliche Einschätzungen klingen.

2. Sympathisch

Aus dem gleichen Grund willst du dich auch nicht als sympathisch bezeichnen. Außerdem ist es schwer, diese Behauptung zu untermauern ohne verzweifelt zu klingen. Willst du etwa sagen „Alle Kollegen grüßen mich und lachen über meine Witze. Außerdem vermissen mich alle, wenn ich krank bin.“? Nein, willst du nicht.
Was du stattdessen sagen solltest
Wähle lieber Wörter, die deine Behauptung untermauern, wie „Teamplayer“, „offen“, „enthusiastisch“ oder „fürsorglich“ und ergänze das Ganze noch mit Beispielen aus dem Arbeitsalltag. Du könntest erzählen, dass du in Meetings gerne das Wort ergreifst, oder dass du die letzte Büroparty organisiert hast. Das Konzept wird greifbarer, wenn du von Dingen erzählst, die du getan hast und nicht von Reaktionen, die du bekommen hast.

3. Erfolgreich

Du kannst etwas erfolgreich tun, aber dich selbst erfolgreich zu nennen ist eine ganz andere Geschichte. Du sagst ja auch nicht, dass du reich und gutaussehend bist, oder?
Was du stattdessen sagen solltest
Hier solltest du nicht allgemein sprechen und dich als auf ganzer Linie erfolgreich bezeichnen, sondern deine Aussage spezifizieren. Wenn du bestimmte Strategien aufzeigst, mit denen du Erfolg hattest, ist es relevant für den Job, dich jedoch als erfolgreichen Menschen zu betiteln, macht dich höchstens unsympathisch.

4. Besessen

Auch wenn du jede Menge Leidenschaft für den Job mitbringst, solltest du in jedem Fall das Wort „besessen“ vermeiden, denn es ist eindeutig negativ konnotiert. Auch wenn du es positiv meinst, weil du denkst, dass es deine Passion zeigt, wirst du den Personaler damit eher abschrecken.
Was du stattdessen sagen solltest
Es gibt viele Worte, die etwas Ähnliches ausdrücken, ohne den negativen Beigeschmack zu haben. Versuche es lieber mit „fokussiert“, „detailorientiert“ oder „fleißig“.

5. Bescheiden

Es ist komisch damit anzugeben, wie bescheiden man ist. Es macht einfach keinen Sinn. Vermeide diesen ungewollten Widerspruch. Du kannst natürlich versuchen zu erklären, wieso du denkst, dass du bescheiden seist, aber je mehr du versuchst den Personaler davon zu überzeugen, desto mehr bewirkst du das Gegenteil.
Was du stattdessen sagen solltest
Hier gilt die Regel „show don’t tell“. Zeige also was dich auszeichnet, ohne es auszusprechen. Natürlich musst du im Bewerbungsgespräch dick auftragen – es liegt immerhin in der Natur der Sache -, aber du solltest bei den Fakten bleiben. Erzähle, was du getan hast, was das Ergebnis war und welche Resonanz du daraufhin bekommen hast. Überlass den Rest einfach dem Personaler.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen zu jeder Regel und vielleicht kannst du es auch schaffen, dich selbst intelligent, sympathisch, erfolgreich, besessen und bescheiden zu nennen ohne dabei furchtbar zu wirken. Allerdings sind die Alternativvorschläge ein guter Weg, um sicher zu stellen, dass dein Gesprächspartner nicht ständig versuchen muss ein Augenrollen zu unterdrücken.

Tags: Vorstellungsgespräch + Bewerbung + Karrierebibel + Jobsuche

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