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Wann, wo und wie du Zertifizierungen in deinem Lebenslauf auflistest

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Während du deinen Lebenslauf schreibst, haben viele der Punkte, die du einbeziehen musst, einen offensichtlichen Platz: Deine bisherigen Jobs kommen in den Bereich Berufserfahrungen, deine Ausbildung in den Bereich der Bildung und deine Fähigkeiten und Kenntnisse in den Bereich Fähigkeiten. Aber was ist mit deinen Zertifizierungen? Sie fallen weder vollständig unter den Bereich „Ausbildung“ oder „Fähigkeiten“. Aber sie können genauso wichtig – wenn nicht sogar wichtiger – für dich sein, wenn du dich für einen Job bewirbst.

Wir sagen dir genau, wie du deine Zertifizierungen in deinen Lebenslauf mit einbauen kannst, aber zuerst….

Was sind Zertifizierungen?

Eine Zertifizierung ist eine standardisierte berufliche Qualifikation - das heißt, jeder mit einer Zertifizierung muss dieselben Anforderungen erfüllen -, die von Berufsverbänden, Organisationen oder Unternehmen ausgestellt wird. Häufig müssen dafür Prüfungen bestanden und bestimmte Anforderungen an Ausbildung und Erfahrung erfüllt werden, um eine zu erhalten. Beispielsweise wird vom Product Management Institute (PMI) eine PMP-Zertifizierung (Project Management Professional) ausgestellt. Um diese Zertifizierung zu erhalten, musst du über mindestens 36 Monate Erfahrung in der Leitung von Projekten verfügen, eine Mindestanzahl von Stunden Projektmanagement-Schulung absolviert und eine Prüfung bestanden haben.

Zertifikate und Online-Kurse sind keine Zertifizierungen. Sie sind nicht standardisiert und basieren oft eher auf Bildung als auf Erfahrung oder Bewertung. Zertifikate können von Universitäten, Hochschulen oder Berufsschulen ausgestellt werden und zeigen, dass du eine Reihe von Kursen abgeschlossen hast (normalerweise weniger als einen Abschluss) oder sie zeigen deinen Abschluss von Online-Kursen und Lern- und Entwicklungstrainings.

Wenn deine Zertifikate jedoch relevant sind, gehören sie aber trotzdem in deinen Lebenslauf. Sie können jedoch in den Bildungsbereich aufgenommen werden (insbesondere wenn sie von einer Schule ausgestellt wurden).


Wann solltest du Zertifizierungen in deinen Lebenslauf aufnehmen?

Wenn du über eine Zertifizierung verfügst, die für die Stelle, für die du dich bewirbst, erforderlich oder bevorzugt ist, fügst du sie unbedingt in deinen Lebenslauf ein. Darüber hinaus solltest du neben anderen wichtigen Informationen alle weiteren Zertifizierungen aufweisen, die für den Job und die Branche von Bedeutung sind.

Überlege dir, was jede deiner Zertifizierungen einem Personalvermittler oder Personalchef sagt, der deinen Lebenslauf liest und welche übertragbaren Fähigkeiten sie vermitteln. Die PMP-Zertifizierung zeigt beispielsweise, dass du Teams durch komplexe Projekte führen kannst und du wahrscheinlich über starke Führungs-, Kommunikations- und Organisationsfähigkeiten verfügst. Du bist in der Lage komplexe Prozesse zu überwachen und mit deinen Qualifikationen auch zur Verbesserung beizutragen. Wie der Name schon sagt, zeigt eine individuelle Qualifikation für Google Analytics, dass du ein Experte für Google Analytics bist. Dies kann zu deinem Wert beitragen, wenn du für eine Marketing-, Inhalts- oder Datenrolle in Betracht gezogen wirst.


Verwende dieselben Grundsätze, um zu entscheiden, was du in deinem Lebenslauf weglassen kannst und was nicht. Du möchtest natürlich, dass dein Lebenslauf so angepasst ist, dass den Personalvermittlern klar ist, warum du dich für diesen Job beworben hast. Irrelevante Qualifikationen können verwirren und vom Wesentlichen ablenken. Sie können den Eindruck erwecken, dass du dich einfach so und wahllos für eine Anstellung beworben hast. Die Tatsache, dass du zum Unterrichten in den USA zugelassen bist, spielt wahrscheinlich keine Rolle, wenn du einen Job in der Technik suchst.

Wie listest du Zertifizierungen in deinem Lebenslauf auf?

Wenn du dich dazu entschlossen hast, deine Zertifizierung in deinen Lebenslauf aufzunehmen, gibt es mehrere potenzielle Stellen dafür. Du könntest in Betracht ziehen, einen extra Bereich „Zertifizierungen“ zu erstellen oder sie in den Bereich „Ausbildung“ zu integrieren, den du dann aus Gründen der Übersichtlichkeit in „Ausbildung und Zertifizierungen“ umbenennen solltest.

Im Allgemeinen sollten deine Zertifizierungen am Ende deines Lebenslaufs stehen - unterhalb deiner Berufserfahrungen, aber oberhalb deiner Ausbildungen. Zu jeder Zertifizierung, die du in deinen Lebenslauf auflistest, gehören:

  • Der vollständige Name der Zertifizierung (jede gebräuchliche Abkürzung kann in Klammern angegeben werden)

  • Die ausstellende Organisation

  • Das Datum, an dem du die Zertifizierung erhalten hast

  • Der Standort (falls zutreffend und vom Emittenten nicht impliziert)

  • Zusätzliche Details

Auch wenn du noch an deiner Zertifizierung arbeitest, solltest du sie trotzdem in deinen Lebenslauf aufnehmen. Du schriebst einfach den Monat und das Jahr, seitdem du daran arbeitest, neben den Namen der Zertifizierung an und/oder die Informationen „erwartet“/“in Bearbeitung“. So wird den Personalchefs deutlich, dass du dich noch im Prozess der Erwerbung befindest und du vermeidest unangenehme Interviewfragen.

Tags: Arbeit + Arbeitsplatz + CareerGuide24 + Homeoffice + Karrieretipps + Tricks

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