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4 einfache Möglichkeiten, viel aus deinem Netzwerk zu holen

Egal, ob du ein großes oder kleines Netzwerk hast
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"Ohne Vitamin B läuft im Arbeitsleben sowieso nichts", ein Satz, der in Gesprächen über Job und Karriere immer wieder fällt. Wer hoch hinauswill, braucht ein Geflecht von Beziehungen, deren Pflege, so kommt es einem hin und wieder vor, mehr Zeit benötigt als der eigentliche Job oder das Level-up deiner Fähigkeiten und Skills. Aber auch wenn Beziehungen natürlich nicht alles sind und Begabung und Qualifikation durchaus eine Rolle dabei spielen, deinen Traumjob zu bekommen, ist der Einfluss von ihnen bei der Jobsuche nicht zu unterschätzen.

Was im ersten Moment vielleicht einen bitteren Beigeschmack haben kann – sollten hier nicht Fähigkeiten und Persönlichkeiten entscheidend sein? –, bedeutet nicht zwangsläufig Vetternwirtschaft der fragwürdigen Sorte: den von Papa verschafften Vorstandsitz oder der Managerposten in der Firma der Schwiegermutter. Ganz simpel kann Beziehung auch bedeuten: Einer deiner Freunde hat von einer offenen Stelle gehört, die ansonsten unter deinem Radar durchgelogen wäre.

Ein gutes Netzwerk kann sehr hilfreich sein. Aber lohnt sich der Aufwand überhaupt? Du brauchst Geduld und Beharrlichkeit – allerdings ist der Zeitaufwand geringer als viele denken. Wir verraten dir vier Tipps, mit denen du viel aus deinem Netzwerk rausholst – ganz egal, welche Größe es hat:

1. Schick keine "Ich such einen Job"-Nachrichten

Du bist also auf der Suche nach einem (neuen) Job. Das ist schön und sicherlich möchten dir viele Leute in deinem Netzwerk bei der Suche helfen. Nur: Wonach suchst du eigentlich genau? Nicht jeder weiß, wie dein Karriereweg bisher aussah, was du so studiert hast – und was du dir vorstellst. Nur weil du bisher als Architekt gearbeitet hast, bedeutet das nicht, dass du weiterhin in dieser Branche arbeiten möchtest – hast du vor, dich neu zu orientieren, solltest du das kommunizieren, wenn du nicht wieder am Reißbrett landen möchtest.

Sei bei deiner Anfrage spezifisch. Was stellst du dir vor? In welche Richtung suchst du? Und an wen wendest du dich? So abwegig es dir auch erscheinen mag, je genauer du deine Bitte formulierst, desto wahrscheinlicher wird dir dein Netzwerk helfen können, da es deinen Kontakten einen Anstoß gibt, wonach du Ausschau hältst und wie sie dir helfen können.

2. Behalte deine Freunde im Auge

Deine Anfrage auf den Punkt zu formulieren, ist ein wichtiger Schritt, aber natürlich noch nicht alles, denn du willst sie nicht nur einfach in den Raum stellen, sondern sie im besten Fall gleich an die richtigen Leute stellen. Doch wer sind die richtigen Leute? Meistens ist es nicht dein bester Kumpel aus dem Studium oder deine Kindergartenfreundin, sondern die Verbindungen, die diese Personen haben. Das meiste in Netzwerken läuft passiv ab – halte also im Blick, was deine Umgebung so tut: Freunde, Verwandte, Kommilitonen, Arbeitskollegen. Ob auf Xing, Facebook oder einem anderen sozialen Netzwerk, folge ihnen oder füge sie als Freunde hinzu, so bleibst du auf dem Laufenden, was sie und ihre Kontakte so machen.

3. Denk an Geburtstage

Je größer dein Netzwerk ist, desto schwieriger wird es, allen gerecht zu werden und gleichmäßig Aufmerksamkeit zu verteilen. Zum Glück ist es wie im wirklichen Leben: Mit deinem besten Freund triffst du dich einmal in der Woche, mit anderen einmal im Monat und andere Menschen siehst du nur unregelmäßig, z.B. bei Klassentreffen. Genauso musst du nicht jedem deiner Kontakte romanlange Nachrichten schicken oder jedes Wochenende durch die Welt reisen, um in einer anderen Stadt mit jemanden Kaffee zu trinken. Auch musst du keinen Newsletter für deine Kontakte einrichten, damit sie immer auf dem neusten Stand bleiben, was dein Leben angeht. Manchmal reicht es bereits, deinen Kontakten zu zeigen, dass sie nicht bloße Netzwerk-Auffüllungsmasse für dich sind und du sie auf dem Schirm hast. Eine einfache und wirksame Methode: Deinen Kontakten zum Geburtstag zu gratulieren. Keine Sorge: Du musst dir nicht stundenlang den Kopf über einen Geburtstagsgruß zermartern, ein Einzeiler reicht in der Regel schon aus. Wenn du also von z.B. Facebook auf einen Geburtstag hingewiesen wirst, dann ignoriere ihn nicht, sondern nimm dir die Zeit: Wenn es darauf ankommt, wirst du merken, wie viel du mit dieser kleinen Aufmerksamkeit erreichen kannst.

4. Tu etwas Nettes

Ein Netzwerk ist nicht nur dazu da, dir weiterzuhelfen, wenn du Hilfe brauchst: Es funktioniert auch in die andere Richtung. Aber du solltest nicht nur da sein, wenn einer deiner Kontakte nach einem Job fragt. Schon Kleinigkeiten können hilfreich sein (und nicht immer fragen Leute immer nach Hilfe): Wenn du z.B. mitbekommst, dass einer deiner Kontakte einen neuen Blog oder einen kleinen Internetshop gestartet hat, kannst du diese mit deinen Followern teilen und so promoten. Es muss, wie gesagt, kein großer Akt sein; meist sind es die Kleinigkeiten, die viel ausmachen können und die anderen weiterhelfen – und damit am Ende auch dir.

Tags: Erfolg + Karriere machen + Karriere + Arbeitsplatz + Traumjob

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