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5 simple Angewohnheiten, Beziehungen aufzubauen …

… die langfristig halten
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Vielleicht hattest du die Erkenntnis schon an der Uni oder in der Schule, spätestens im Berufsleben setzt sie sich dann aber durch: Es ist nicht immer Anstrengung, Können und Talent, die im Leben zum Erfolg führen, weder beruflichen noch privaten. Wir alle kennen diese eine Person, die wir nicht einmal damit betrauen würden, die Pflanzen im Büro zu gießen, aber aus irgendeinem Grund sind sie im Unternehmen für die Finanzen zuständig, sitzen im Vorstand oder kümmern sich darum, die wichtigsten Kunden bei Laune zu behalten. Sie bekleiden Positionen von hoher Verantwortung. Denn häufig kommt es ganz einfach darauf an, wen du kennst.

Das bedeutet nicht, dass ausnahmslos inkompetente Menschen die hohen Posten besetzen, es zeigt aber, dass es neben exzellenten Fähigkeiten auch ein gutes Netzwerk braucht, wenn du Erfolg haben willst. Ein gutes Netzwerk ist in den meisten Fällen jedoch nicht einfach so vorhanden oder an der nächsten Straßenecke zu erwerben, sondern bedarf Arbeit, Aufmerksamkeit und regelmäßiger Pflege der schon bestehenden Beziehungen. Was kompliziert und nach mühevollen Höllenqualen klingt ist im Prinzip gar nicht so schwer. Du musst nicht einmal die Woche mit jedem Kontakt einen ganzen Abend lang Kaffee trinken oder essen gehen. Wir nennen dir fünf simple Gepflogenheiten, wie du deine Beziehungen so pflegen kannst, dass sie langfristig halten:

1. Sei entgegenkommend

Eine Beziehung, ob privater oder beruflicher Natur, ist keine Einbahnstraße. Dein Fokus sollte nicht darauf liegen, möglichst viel abzugreifen, denn die besten Beziehungen sind die, in der beide Seiten interessiert sind, der anderen etwas zu geben. Welche Beziehungen sorgen bei dir für positive Erinnerungen? Der Freund oder die Freundin, der oder die sich immer nur gemeldet hat, wenn es ihm oder ihr schlecht ging? Dein Chef, der in dir nur seinen Leibeigenen sieht und dir gerade nur das gibt, wozu ihn das Arbeitsgesetz zwingt? Oder die Freunde, die sich in einer schwierigen Phase melden, weil sie lange nichts mehr von dir gehört haben, oder dich an einem sonnigen Tag zum Eis einladen? Dein Chef, der stets ein offenes Ohr hat und dir regelmäßig sein Vertrauen zeigt?

Es mag wie eine Selbstverständlichkeit klingen, aber es ist letztlich noch nicht zu allen vorgedrungen: Eine Beziehung, die auf Vertrauen basiert, in der du der anderen Person das Beste wünscht und deinen Anteil dazu beitragen möchtest, geht tiefer und hält damit länger als eine, in der es nur darum geht, möglichst viel für sich selbst herauszuschlagen und diese zu einem Einwegwunschspender zu degradieren.

2. Hör‘ gut zu

Nur weil du Freunde beim Feierabendbier vier Minuten am Stück reden lässt, ohne sie zu unterbrechen, oder den Geschichten deiner Eltern über irgendwelche entfernte Verwandte und Freunde lauschst und es dabei schaffst, gedanklich nicht ganz j.w.d. zu sein, bedeutet das nicht gleich, dass du gut zuhören kannst. Zu einem guten Zuhörer gehört mehr. Einer der ersten Schritte auf dem Weg zum guten Zuhörer ist es, das Gegenüber nicht zu unterbrechen. Er signalisiert der anderen Person Interesse an ihr und an dem, was sie zu sagen hat und entwickelt ein Bewusstsein dafür, wann es angebracht ist, einfach zu lauschen und wann er Nachfragen stellen sollte. Jeder freut sich über einen verständnisvollen Zuhörer – das macht das Zuhören zu einem Grundpfeiler einer guten Beziehung.

3. Behandle andere Menschen so, wie du selbst behandelt werden möchtest

In George Orwells "Animal Farm" organisieren die Tiere eines Bauernhofs einen Aufstand gegen den Bauern, der sie ausbeutet und sich nachlässig behandelt. Auf der von Tieren geleiteten Farm, auf der alle Tiere gleich sind, entsteht schnell eine neue Gewaltherrschaft, begründet von den Schweinen, die maßgeblich an der Revolution gegen den Bauer involviert waren und nun Sonderrechte in Anspruch nehmen: Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher.

Auch wenn einige Menschen so wirken, als sympathisierten sie stark mit den Schweinen aus dem Buch und sich gerne gleicher geben als andere und dies auch in ihren Umgangsformen an den Tag legen, solltest du dir daran kein Beispiel nehmen, schon gar nicht, wenn du deine Beziehungen und Kontakte längerfristig behalten möchtest. Der beste Weg hierfür ist immer noch eine altbewährte Weisheit, die du ganz bestimmt noch von deinen Eltern oder Großeltern kennst: Behandle andere Menschen so, wie du selbst behandelt werden möchtest.

4. Feier die Erfolge anderer

Wenn du einen neuen Kunden reingeholt, einen Artikel in einer bekannten Zeitung untergebracht, ein richtig großes Projekt an Land gezogen oder einen anderen tollen Erfolg erreicht hast, ist dir vermutlich zum Feiern zumute. Vielleicht triffst du dich mit Freunden, um ihnen davon zu erzählen, oder du gönnst dir eine Kleinigkeit. Ein richtig tolles Gefühl ist es, wenn dein Erfolg nicht unentdeckt bleibt: ein Lob vom Chef, High Five mit den Kollegen, ein Anruf vom besten Kumpel, Glückwünsche in der WhatsApp-Sportgruppe oder in deiner Facebook-Timeline. Wenn Freunden, Verwandten, Bekannten und Kollegen deine Erfolge nicht verborgen bleiben, macht das sie gleich noch süßer.

Wenn du den vorigen Punkt noch nicht vergessen hast, wirst du ahnen, worauf ich hinaus will: Es schön, wenn andere dich für deine Erfolge feiern, also solltest du sie natürlich auch für ihre Erfolge feiern. Schon ein kleiner Kommentar in den sozialen Netzwerken zeigt, dass dir die tolle Leistung nicht entgangen ist. Eine persönliche Gratulation oder sogar eine kleine Feier sind natürlich noch besser.

5. Qualität statt Quantität

Der Tag hat eine feste Anzahl an Stunden und so gerne du es manchmal würdest, du kannst nicht einfach so Extrastunden hinzufügen. Du musst dir deine Zeit also gut einteilen. Viele Leute unterschätzen häufig den Nutzen von einem kleinen, aber guten Netzwerk. Sicherlich sind 15 Leute, die du in deinem Netzwerk hast, in der Regel besser als drei. Aber dein Netzwerk wird nicht automatisch besser, je größer es ist. Besteht dein Netzwerk aus beispielsweise 25 Kontakten, von denen zehn richtig gut sind und auf die du dich fast blind verlassen kannst, ist das besser als 300 Kontakte, die alle loser Natur sind und von denen du im Zweifel nie eine Rückmeldung auf eine Nachricht von dir bekommst. Nicht die Breite deines Netzwerkes ist entscheidend, sondern die Qualität deiner Kontakte.

Tags: Traumjob + Karriere machen + Erfolg + Karriere + Jobsuche

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