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Der Traum von einer großartigen Karriere

Meist bist du es selbst, der ihm im Wege steht
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Wenn du versuchst, den Moment, in dem deine Träume in kleine Scherben zersplitterten, rückblickend festzumachen, wirst du wahrscheinlich feststellen, dass du deine Schwierigkeiten damit hast. Selten malst du dir an einem Tag deine zukünftige Karriere in den buntesten Bildern aus, um am nächsten Morgen aufzuwachen und zu registrieren, dass aus deinen Träumen nichts geworden ist und deine Karriere im besten Fall so vor sich hin stagniert. Diese Erkenntnis ist eher ein schleichender Prozess. Dir bleibt eigentlich nur noch, die Scherben zusammenzukehren und bei einer großen, großen Packung Eis über die Ungerechtigkeit der Welt zu lamentieren: Es werden eben gerade keine Leute mit deinem Profil gesucht, dein Genie wird verkannt, du hast zu wenig Erfahrung oder die falschen Fähigkeiten, deinem Lebenslauf täte mal wieder eine Überarbeitung gut. Es ist eben, wie es ist.

Klingt ziemlich traurig, nicht? Dabei gibt es dafür eigentlich nicht einmal einen Grund, denn dein Studium ist noch gar nicht so lange her – vielleicht steckst du auch noch mittendrin – und deine ganze Karriere liegt noch vor dir. Außerdem gibt keinen Moment, an dem du deine Träume aufgeben solltest. Sie mögen vielleicht in weite Ferne gerückt sein, vielleicht musst du sie auch ein bisschen anpassen, aber über Bord schmeißen musst du sie zu keinem Zeitpunkt. Was du stattdessen tun solltest, wenn du mit deiner Karriere unzufrieden bist: Daran arbeiten, dass deine Träume nicht länger Träume bleiben.

Denn das größte Hindernis, das deiner Karriere im Wege steht, ist in den allermeisten Fällen nicht deine Chefin, die dir eintönige und wenig verantwortungsvolle Aufgaben zuteilt, der Professor, der dir für deine Haus- oder Abschlussarbeit eine schlechte Note gegeben hat, oder die Personalabteilung deines Lieblingsunternehmens, die dir auf deine Bewerbung lediglich mit einer Standardabsage antwortet, sondern du selbst. Oder genauer: Deine Denkweise.

Du bist talentiert, fleißig, wissbegierig und offen. Dein Studium hast du gut genutzt, du hast viel gelernt und kannst es kaum erwarten, dich endlich in der Arbeitswelt zu beweisen. Im Prinzip die besten Voraussetzungen für eine steile, tolle Karriere. Aber die wollen viele. Warum sollte gerade dir deine Traumkarriere gelingen? Genau hier fängt es bereits an. Sollte die Frage, die du dir stellst, nicht eher lauten: Warum sollte gerade dir deine Traumkarriere nicht gelingen? Es gibt genug Menschen, denen sie gelungen ist. Warum also nicht auch dir?

Es ist wichtig, dass du deine Sichtweise, deine Art des Denkens änderst. Mach dir klar, was möglich ist. Nur so kannst du dich daran machen, es auch zu erreichen. Wir verraten dir, wie es geht:

1. Stöber Überzeugungen auf, die dich einschränken

Wenn du nicht daran glaubst, große Sprünge machen zu können, wirst du auch keine großen Sprünge wagen. Aber nicht immer ist es so leicht, diese Überzeugungen, die dich davon abhalten, zu demaskieren, da sie nicht immer so deutlich zu Tage treten. Dafür haben sie sich umso tiefer in dein Bewusstsein gefräst. Sie aufzuspüren ist der erste Schritt zu einer neuen Stufe der Selbsterkenntnis und ein Schritt näher zu deinen Träumen.

Werde dir dazu deiner inneren Konversation bewusst. Wie reagierst du auf Möglichkeiten, die sich bieten? Achte vor allem auf Phrasen à la „Man kann nicht alles haben“, „In meiner Branche ist es eben schwierig, einen Job zu finden“ oder „Das ist kann ich bestimmt nicht“, denn sie bestellen unweigerlich den Nährboden für Zweifel und Bedenken und hindern dich, den Sprung auch nur zu versuchen.

Die Art der Sprache, die du wählst und mit der du deine Situation, deine Möglichkeit und deine Zukunft beschreibst, hat entscheidend Einfluss auf dein Handeln, das wiederum einen maßgeblichen Einfluss auf deine Karriere – und dein ganzes Leben - hat. Mach dir am besten eine Liste, in der du jeden Satz, mit dem du dich selbst einschränkst, notierst. So wirst du dir ihrer am ehesten bewusst.

2. Ersetze deine Grundsätze

Nachdem du dir deutlich gemacht hast, mit welchen Überzeugungen du dein Potenzial beschränkst, wird es Zeit für den zweiten Schritt. Es wird Zeit, sie über Bord zu werfen und durch andere, positivere Grundsätze auszutauschen. Ersetze die Zweifel durch bejahende Leitmotive, die dir immer die Gewissheit geben, deine Träume jederzeit erreichen zu können. Statt dir zu sagen: „Das kann ich bestimmt nicht“, sag dir lieber: „Vielleicht kann ich es jetzt noch nicht, aber ich werde alles daran setzen, es so schnell wie möglich zu erlernen.“ Statt „In meiner Branche ist es eben schwierig, einen Job zu finden“ sag dir: „Ja, es ist schwierig, aber nicht unmöglich. Ich habe mir die Branche ausgesucht, weil sie mir Spaß bereitet und ich bin gut in dem, was ich tue. Außerdem muss ich nur einen Job finden und nicht mehrere.“

Ziel ist es, deine restriktive Haltung aufzubrechen und jedes Mal, wenn du dich dabei ertappst, wie du dich in deiner Wahrnehmung limitierst, die Tür wenigstens einen kleinen Spalt wieder aufzustoßen, sodass du den Blick auf die Möglichkeiten behältst.

3. Setze deine neue Denkweise ein

Es mag nicht gleich von Anfang an tadellos funktionieren. Wichtig ist jedoch, dass du so erst einmal einen umfangreicheren Blick für deine Karriereplanung bekommst und dir den Möglichkeiten gewahr wirst, die sich dir bieten. Hier musst du vielleicht etwas achtsam vorgehen: Natürlich bringt es dir nichts, wenn du dir nun einredest, jede Tätigkeit oder jeden Beruf, die oder den du gerne machen möchtest, einfach so machen kannst. Es schadet nicht, rational an die Sache heranzugehen und zu akzeptieren, dass du für etwas gerade noch nicht qualifiziert bist. Statt jetzt den Kopf in den Sand zu stecken, überlege dir stattdessen, wie du diese Qualifikation schnell erreichen kannst. Es ist nicht die Frage, ob es möglich ist, sondern wie du es möglich machen kannst.
Denn der Wechsel deiner Denkweise allein setzt natürlich noch keine Kettenreaktion in Gang, die dich wie auf einem Rollband direkt zu deinen Träumen führt. Aber die positive Einstellung setzt die Voraussetzung. Wenn du dir deine Ziele hochsetzt, hast du die Möglichkeit, ihnen ziemlich nahe zu kommen. Legst du dir die Messlatte hingegen zu niedrig, wirst du zwangsläufig enttäuscht werden.

Tags: Erfolg + Karriere + Traumjob + Karriere machen