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Mit einfachen Techniken die Kunst der professionellen Präsentation erlernen

Du musst kein Naturtalent sein, um eine gute Präsentation zu halten
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Die Kunst, Präsentationen hochwertig, informativ und unterhaltsam zu gestalten, beherrschen nicht viele Menschen. Nicht jeder ist der geborene Redner und Organisator. Allerdings können auch Anfänger ihre Präsentationen auf ein professionelles Level heben, wenn sie sich einige Techniken aneignen und wissen, wie man sich richtig darauf vorbereitet.

Der Lernvorgang für selbstbewusstes Auftreten

Um eine Präsentation glaubwürdig zu gestalten, musst du lernen, selbstbewusst aufzutreten. Wenn du während deiner Rede nur nuschelst und in den Boden starrst, werden deine Zuschauer dich nicht ernst nehmen und früher oder später aufhören, dir zuzuhören. Aus diesem Grund ist es wichtig, von Anfang an einen professionellen Eindruck zu machen. Doch wie funktioniert das?
Selbstbewusst zu sein, bedeutet, seine Schwächen sowie Stärken zu kennen und diese zu akzeptieren und gezielt einzusetzen. Zuerst solltest du also eine ehrliche Selbstanalyse durchführen. Wenn du dabei auf deine Schwachpunkte stößt, darfst du diese nicht schönreden oder sie ignorieren. Setze dich mit ihnen auseinander und akzeptiere, dass auch du nicht vollkommen bist. Dagegen solltest du auch nicht davor zurückschrecken, dich für deine Stärken zu loben. Wer seine Schwächen kennt und akzeptiert, kann nicht so leicht aus der Bahn geworfen werden, wenn er mit ihnen konfrontiert wird. Genauso können Menschen, die sich ihrer Talente bewusst sind, diese gezielter und effektiver einsetzen. Zwing dich außerdem dazu - egal, ob während einer Präsentation, oder im privaten Leben -, deine Komfortzone ab und an zu verlassen. Nur so lernst du, mit ungewohnten Situationen umzugehen, was dir dabei hilft, allgemein souveräner zu agieren. Erst wenn du dir ein selbstbewusstes Auftreten angeeignet hast, kannst du zu einem professionellen Redner werden.
Was den Lernvorgang beim Präsentieren auch positiv beeinflusst, ist die regelmäßige Übung. Auch ein Fußballprofi muss mehrmals die Woche trainieren, um besser zu werden. Schreck also nicht davor zurück, dich einfach vor den Spiegel zu stellen und eine Rede zu halten. Dabei kannst du dich genau beobachten. Noch besser wäre es, wenn du dich dabei filmst. Dadurch kannst du deine Wortwahl, deine Körperhaltung, dein Sprechtempo etc. immer wieder analysieren.

Der Weg zur perfekten Präsentation

Damit deine Präsentation ein Erfolg wird, benötigst du sowohl einen ausgereiften Plan als auch die richtige Vorbereitung. Um also eine ordentliche Struktur zu gewährleisten, musst du dir bereits im Voraus überlegen, welche Themen du ansprechen willst und welchen Mehrwert diese deinen Zuhörern liefern können. Nutz dafür auch einfache Hilfsmittel wie Stift und Papier. Erstell Skizzen und ordne die einzelnen Punkte der Reihe nach an. Du solltest dir einen lockeren Einstieg in deine Präsentation überlegen. Greif dabei aber nicht auf einen stumpfen Witz oder eine unkreative Floskel zurück. Binde stattdessen das Publikum mit ein und weck das Interesse deiner Zuhörer.
Um eine passende Struktur in deine Präsentation zu bringen, solltest du eine kleine Checkliste erstellen und diese abarbeiten. Dabei solltest du beispielsweise darauf achten, welchen Titel du wählst, um Interesse zu wecken. Überleg dir auch, welches Ziel du mit deinem Vortrag erreichen möchtest und welchen Mehrwert deine Zuhörer später davon haben sollen. Je nach Thema solltest du dir auch überlegen, ob und an welchen Stellen der Einsatz von Medien angebracht ist. Auch die Art und Weise, wie du diese einsetzt, sollte im Voraus geklärt werden. Finde außerdem heraus, welches Publikum dich erwartet und wie du angemessen auftreten solltest. Auch die zur Verfügung stehende Zeit spielt eine wichtige Rolle. Musst du deinen Vortrag schnell über die Bühne bringen, solltest du dir überlegen, an welchen Stellen Kürzungen vorgenommen werden können. Es muss unbedingt gewährleistet sein, dass du rechtzeitig zum Schluss kommst, um deine Kernaussage abschließend unterstreichen zu können.
Wenn du dir überlegst, wie du deine Präsentation inhaltlich aufbaust, solltest du dir überlegen, welches Kernthema du behandelst. Dieses sollte zwar immer im Mittelpunkt stehen, aber nicht den Nutzen, den deine Zuhörer aus deinem Vortrag ziehen, überschatten. Überleg dir also, was das Publikum davon hat, dir zuzuhören und was es von der Neuerung, der Technik oder dem neuerlangten Wissen, über das du sprichst, hat. Wenn du das herausfindest, kannst du die Aufmerksamkeit permanent auf dich ziehen. Möchtest du deinen Zuhörern beispielsweise etwas über ein neues Auto erzählen, musst du die Vorteile, die dieses zu bieten hat, erläutern. Das Publikum muss erkennen, warum es sich lohnt, dieses neue KFZ zu kaufen. All diese Vorzüge müssen also ordentlich verpackt und strukturiert in der Präsentation untergebracht werden.

Die korrekte Umsetzung

Bevor du auf die Bühne gehst, solltest du - gerade wenn du noch unerfahren bist - nochmal in dich gehen und dich beruhigen. Viele Menschen machen den Fehler, sich vorher selbst verrückt zu machen. Man stellt fatalerweise den Erfolg des Vortrags in Frage, oder zweifelt an der eigenen Fähigkeit, diese Aufgabe stemmen zu können. Wenn du vorher ständig über jedes "was wäre, wenn..." nachdenkst, verunsicherst du dich nur unnötig. Entspann dich stattdessen. Ruf dir ins Gedächtnis, dass du bestens über das zu behandelnde Thema informiert bist und auch unangenehme Situationen meistern kannst. Mit der richtigen Einstellung kann es losgehen.
Sobald du auf die Bühne kommst, gewinnt das Publikum einen ersten Eindruck von dir. In den meisten Fällen kennt man dich nämlich vorher nicht. Das bedeutet, du solltest schon von Anfang an versuchen, deine Zuhörer für dich zu gewinnen. Begrüße die Menschen also mit einem Lächeln und lockeren Worten. Auch deine Körpersprache solltest du unter Kontrolle haben. Auch wenn du dich zu Beginn offen zum Publikum drehst, solltest du dich so oft wie möglich zur Seite drehen, ohne deine Zuhörer dabei auszuschließen. Stehst du zu frontal zu den Teilnehmern, könnten diese sich eingeengt fühlen, was Stress zur Folge hat. Wendest du dich dagegen zu sehr von ihnen ab, könnten sie das Interesse an deinem Vortrag verlieren. Denk aber nicht zu sehr über deine Körpersprache nach, da du sonst unnatürlich wirken könntest. Bleib ganz locker und verhalte dich wie immer. Schreck nicht davor zurück, das Gesagte mit Hand- und Körperbewegungen zu unterstreichen. Nutze außerdem deine Medien, um deine Position und Ausrichtung zum Publikum regelmäßig zu ändern. Halte dabei aber immer Blickkontakt zu den Menschen um dich herum.
Auch der Einsatz von Medien muss gekonnt umgesetzt werden. Es bietet sich fast immer an, einen Vortrag mit einer strukturierten PowerPoint-Präsentation zu begleiten. Das hilft dir einerseits dabei, den Faden nicht zu verlieren. Andererseits dient es der Veranschaulichung, was es dem Publikum einfacher macht, den Inhalt deiner Rede zu verinnerlichen. Du solltest darauf achten, die einzelnen Folien nicht mit Informationen zu überhäufen. Die PowerPoint-Präsentation dient nur der Unterstützung. Den tatsächlichen Mehrwert ziehen die Zuhörer aus den Informationen, die du ihnen mündlich lieferst. Der Einsatz von Videos und Tonaufnahmen kann sich ebenfalls auszahlen, sollte allerdings sparsam dosiert werden.
Versuche auch während deines Vortrags das Publikum immer wieder einzubinden. Das gelingt dir beispielsweise mit "Mini-Umfragen". Lassen Sie alle, die deiner Meinung sind, die Hand heben. So schaffst du Emotionen. Auch Phasen, in denen du vom Kernthema abweichst und nebenbei für Lacher sorgst, solltest du einbauen. Auf diese Weise sorgst du dafür, dass sich deine Zuhörer an dich erinnern.

Professionelle Präsentationen zu halten, hat nichts mit angeborenem Talent zu tun. Wer lernt, selbstbewusst aufzutreten, sich ordentlich vorbereitet und einen Vortrag natürlich und locker über die Bühne bringt, kann jedes Publikum von sich und dem behandelten Thema überzeugen. Es bedarf zwar einiger Übung, ein großartiger Redner kann aber jeder werden.

Tags: Erfolg + Karriere + Körpersprache + Karriere machen