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Vier Dinge, die du hinter dir lassen musst, wenn du erfolgreich sein willst

Brauchst du das wirklich alles?
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Woran denkt man zuerst, wenn man sich weiterentwickeln möchte? Genau. Man denkt all die Dinge, die man neu lernen möchte. Vielleicht denkt man auch daran, sein Netzwerk auszubauen oder eine Nebenbeschäftigung aufzunehmen.
Das ist ja auch alles schön und gut. Mit diesen Maßnahmen liegt man keinesfalls daneben. Allerdings ist es ebenso wichtig, wenn nicht sogar noch wichtiger, die Dinge hinter sich zu lassen, die einen ausbremsen und nur ein Klotz am Bein sind. Schau dir die folgende Liste genau an und überlege, ob du nicht auch das ein oder andere aus deinem Leben streichen kannst.

1. Ein schlechter Mentor

Man braucht immer Personen im Leben, die einem helfen. Es gibt viele extrem erfolgreiche Menschen, die durch Coaches oder Mentoren ihren Weg gefunden haben. Allerdings entwickeln sich Beziehungen irgendwann einfach weiter und jemand, der früher ein hilfreicher Begleiter war, ist inzwischen womöglich eher hinderlich.
Während du in deiner Karriere voranschreitest, kann ein früher Mentor auch zu einem Konkurrenten werden. Es gibt verschiedene Gründe, wieso man sich irgendwann von seinem Mentor trennen sollte. Das heißt nicht, dass man die Person komplett aus dem eigenen Leben verbannen soll oder eine Freundschaft beenden muss. Du solltest dich nur nicht mehr völlig nach dieser Person richten, wenn es um Karrierefragen geht.

2. Ein unwichtiges Ziel

Ziele zu haben ist unschätzbar wichtig. Wenn du nicht auf etwas Konkretes hinarbeitest, was machst du dann überhaupt? Allerdings ist versteift auf etwas hinarbeiten auch nicht der Schlüssel zum Erfolg. Ein Wechsel in der Geschäftsleitung, eine Versetzung in eine andere Abteilung oder ein neues Aufgabengebiet können deine Zielsetzung obsolet oder irrelevant werden lassen.

Du hast dir selbst vielleicht das Ziel gesetzt, ein bestimmtes Produkt besonders gut zu vermarkten. Die Geschäftsleitung möchte aber, dass du ein anderes Produkt in den Fokus rückst. Wenn du nicht beides leisten kannst, dann musst du dich den Gegebenheiten fügen.
Auch hier bedeutet es nicht, dass du deine Ziele beim ersten Gegenwind ganz aufgeben sollst, du sollst nur regelmäßig deine Ziele hinterfragen und abwägen, ob sie realistisch und sinnvoll sind. Ansonsten läufst du Gefahr, dich an falschen Dingen zu orientieren und vom Kurs abzukommen.

3. Eine veraltete Herangehensweise

Niemand will die Person sein, die ruft „Aber das haben wir schon immer so gemacht!“
Dennoch neigen wir ab und zu dazu, zu bequem zu werden und uns vor Neuerungen zu verschließen.
Wenn du an einer Sache festhältst, ob es nun eine gewisse Routine, ein spezielles Programm oder eine althergebrachte Praxis ist, musst du dich fragen, wieso du das tust. Diese Reflektion ist der Beginn eines Umbruchs.
Flexibel zu sein ist ein großer Vorteil in der Karriereplanung. Wenn du dir vornimmst, einmal im Jahr eine neue Sache in deiner Branche auszuprobieren, dann bleibst du up-to-date und verhinderst, dass du dich zu sehr an alte Programme, Praktiken oder Produkte bindest.

4. Technologien

Denke an einen Austausch mit einem Freund oder Kollegen, der einen nachhaltigen Eindruck bei dir hinterlassen hat. Fand dieser Austausch über WhatsApp oder Email statt? Wohl kaum.
Versuche also mal dein Handy in der Tasche zu lassen und mit den Menschen in deinem Büro und deiner weiteren Umgebung zu sprechen – und zwar von Angesicht zu Angesicht.
Die verbesserte Kommunikation ist nur ein guter Grund dafür, das Handy auch mal wegzulegen. Es frisst auch unglaublich viel Zeit, wenn man tagtäglich auf Facebook, Instagram und Co. unterwegs ist.
Du musst nicht gleich allen Apps für immer abschwören und sie ein für alle Mal löschen, du sollst nur reflektieren und entscheiden, ob die investierte Zeit es dir wirklich wert ist. Wahrscheinlich wirst du dich wundern, wie sehr sich deine Produktivität steigert, wenn du weniger abgelenkt bist.

Diese vier Vorschläge sind nur ein kleiner Auszug aus der lange Liste von Dingen, die man überdenken und gegebenenfalls aus dem Leben streichen könnte. Die meisten von uns haben Gewohnheiten, Beziehungen, Ansichten oder Praktiken, die man durchaus überdenken könnte. Wenn du dich selbst davon bisher ausgeschlossen hast, dann ist jetzt eine gute Gelegenheit, um deine Angewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen. So kannst du vielleicht zu neuen, ungeahnten Höhen aufsteigen.

Tags: Karrieretipps + Karrierebibel + Erfolg